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Title
Produktive Stadtlandschaften am Wiener Beispiel "In der Wiesen" / von Davida Eder
AuthorEder, Davida
CensorBerger, Eva
Published2015
Description233 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Urban Gardening / Urban Farming / städtische Grünräume / Landschaftsplanung / Wien / Stadterweiterungsgebeit "In der Wiesen"
Keywords (EN)Urban Gardening / Urban Farming / Greenareals / Landscape / Vienna / STEP "In der Wiesen"
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-64955 Persistent Identifier (URN)
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Produktive Stadtlandschaften am Wiener Beispiel "In der Wiesen" [37.38 mb]
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Abstract (German)

Ist es möglich, sich auch als Stadtbewohner von Wien weitgehend selbst zu versorgen? Was ist dazu nötig und wie kommt man zu einer entsprechenden Fläche, um sein eigenes Gemüse wieder anbauen zu können? Neue gesellschaftliche Trends deuten darauf hin, dass immer mehr Menschen wissen wollen, wo und wie ihre Lebensmittel produziert wurden. Weiters hinterfragen immer mehr Menschen, wie sich die Regale im Supermarkt füllen und spüren, dass das nicht ewig so weiter gehen kann. Die Abhängigkeit und Unglaubwürdigkeit von vielen Dingen treibt viele Menschen dazu, sich wieder selbst ein Stück Land zu suchen, um das eigene Gemüse anzubauen - doch ist das auch in Wien möglich? Man stellt sich auch die Frage, ob es möglich ist, eine Harmonie zwischen Architektur, Pflanzenheilwissen und dem Selbstversorgungsgedanken zu finden und dadurch ein neues Bewusstsein zu wecken. Eine Bestandsaufnahme aller Grünflächen hat Aufschluss darüber gegeben, dass Wien genügend Fläche hat, um allen Bewohnern eine "produktive StadtLandschaft" zur Verfügung zu stellen. Derzeit ist es noch nicht möglich, aber mit neuartigen Begrünungsideen, wie der "Vertikalen Wand" oder den "Mobilen Gärten" könnte es schon in naher Zukunft möglich sein. Hierzu wurde mit zuständigen Magistraten, der "Lokalen Agenda 21", dem "Wohnpartner", einigen Landschaftsplanern und Gartenexperten gesprochen und nach Lösungen gesucht, damit eine klare Struktur und ein schneller Zugang zu einem eigenen "Stückchen Land" ermöglicht werden kann. Anhand des Stadterweiterungsgebietes "In der Wiesen", das sich zum Ziel gesetzt hat, das größte Urban Gardening Projekt der Welt zu werden, in dem schon bald an die 25.000 Menschen leben, wurden alle vorangegangenen Gartenthemen für eine zukunftsfähige, selbstversorgende Stadt zusammengetragen.

Abstract (English)

Is it possible, for the residents of Vienna to largely provide for themselves? What does one need and how do you gain access to an appropriate sized land to grow your own vegetables? New social trends indicate that more and more people want to know where and how their food is being produced. Moreover more and more people question how the shelves in the supermarkets are being filled and feel that this cannot go on forever. The dependency and lack of credibility of many things drives people to finding a piece of land of their own to grow their vegetables - but this is also possible in Vienna? In addition, I question whether it is possible to find harmony between architecture, herbal knowledge and self-sufficiency and thereby awaken a new awareness? An inventory survey of all green areas has shown that Vienna has enough space to provide all residents with a "productive urban landscape". Currently, it is not possible, but with new landscaping ideas, such as the "vertical wall" or "mobile gardens" it can be possible in the near future. A variety of conversations with magistrates, the "Local Agenda 21", "Wohnpartner" some landscape architects and garden experts took place and solutions for a clear structure and quick access to their own "piece of land" were searched for and discussed. Through the city expansion project "In der Wiesen" which aims to be the largest urban gardening project in the world and a home to 25.000 people. Previous garden themes for a sustainable self-sufficient neighbourhood were gathered.