Titelaufnahme

Titel
Hubertuskloster / von Marcus Czech
Weitere Titel
Hubertuskloster, Extension of the city bath in Berlin Lichtenberg
Verfasser / Verfasserin Czech, Marcus
Begutachter / BegutachterinJourda, Francoise-Helene
Erschienen2014
Umfang117 S. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Stadtbad / Kloster
Schlagwörter (EN)Bath / Monastery
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-64854 Persistent Identifier (URN)
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Hubertuskloster [14.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wie umgehen mit unserem architektonischen Erbe? Abriss oder Umnutzung? Eine ökologische Notwendigkeit. Seit über 20 Jahren steht das Hubertusbad in Berlin-Lichtenberg leer. Das Stadtbad als Hygiene-Einrichtung hat sich funktional überlebt und scheint heute nicht mehr zeitgemäß. So fehlt es an zukunftsorientierten Nutzungskonzepten, um eine Reaktivierung des Bades zu ermöglichen. Dabei liegt das größte Potential des Stadtbades in seiner direkten Nachbarschaft zum Sana Klinikum. Bereits um 1900 als Ensemble geplant kann es hier richtig integriert das Klinikum ergänzen und neue Akzente setzen. So soll das Stadtbad revitalisiert werden, um die therapeutische Anwendung von Wasser anzubieten. Verbunden wird die klassische Hydrotherapie, auf Basis der Kneipp-Therapie, mit denen eines Klosters. Zudem wird ein längerer Aufenthalt im Bad angeboten, womit eine therapeutische Intensivbetreuung ermöglicht wird. Der Gedanke der Religiosität dient dabei jedoch nicht in erster Linie dem Glauben, sondern vielmehr der Verknüpfung von Therapie und Bad. So dient der Aufbau eines klassischen Klosters der räumlichen Verknüpfung sowie als organisatorischer Leitfaden. Somit wird eine nichtkirchliche Religiosität angeboten, die zusätzlich das therapeutische Angebot erweitert. Das Bauen im Bestand geht dabei über den reinen Erhalt des Stadtbades als Denkmal hinaus. So geht es um die ökonomische sowie ökologische Notwendigkeit. Es ist das erklärte Ziel der Arbeit, dem Bestand für einen ressourcenschonenden Umgang einen weiteren Lebenszyklus zu ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

How should we manage our architectural heritage? Demolition or changing? An ecological essential. For over 20 years nobody is using the Hubertusbad in Berlin-Lichtenberg. Originally built as sanitation facility the Hubertusbad isn't really up-to-date any more. So there is a lack of future-oriented concepts of use to allow a reactivation of the bath. The potencial of the Hubertusbad is its direct nearness of the Sana-Klinikum. It's already planned in 1900 as one ensemble, so maybe it could be integrated again and complete the Sana-Klinikum with new accents. So the intention is to revitalize the Hubertusbad to offer the therapeutic use of water. The classic hydrotherapy (based on the Kneipp therapy) is connected with the functions of a monastery. In addition, a longer stay can be offered to make the therapeutic care more intentsiv. The religiosity will be not use for faith primarily, it's used for the combination of therapy and bath. So the structure of a classical monastery supports the three-dimensional linkage and the organistation. So there is an offer of non-church religiosity, which expands the therapeutic range. So, it's not just about the pure preservation of the Hubertusbad as a memorial. It's about economic and ecological necessity. The intention of the diploma is a ressource-conserving handling with the Hubertusbad to give it another life cycle.

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