Titelaufnahme

Titel
Seniorenquartier Währing / Mathias Prassl
Weitere Titel
Housing for eldery people in Währing
Verfasser / Verfasserin Prassl, Mathias
Begutachter / BegutachterinSchramm, Helmut
Erschienen2013
Umfang73 Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-64526 Persistent Identifier (URN)
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Seniorenquartier Währing [8.92 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge meiner Diplomarbeit sollte im 18. Wiener Gemeindebezirk neben einem bestehenden Altenheim ein Quartier für Senioren entstehen, das sich auf autonomes Wohnen konzentriert. Die städtebaulich anspruchsvolle Lage auf einem Südhang im Übergang von klassischer Wiener Blockrandbebauung zu einer offeneren, von Solitären dominierten Umgebung verlangte, sich von bestehenden Strukturen zu lösen und neue Ansätze zu finden. Der Entwurf kann durch die Verknüpfung von sieben Punkthäusern sowohl die geforderte urbane Dichte erreichen, als auch eine Ausgewogenheit zwischen Freiraum und Bebauung schaffen. Die Höhenentwicklung der Baukörper folgt dem Verlauf des Hanges absteigend von Norden nach Süden über drei Geschosse. Die Kleinteiligkeit vermittelt den Bewohnern Geborgenheit und gibt ihnen die Möglichkeit sich zu identifizieren. Diese Aspekte haben, neben der barrierefreien Benutzbarkeit, den größten Einfluss auf den Entwurf genommen. Das Raumprogramm sieht hauptsächlich altersgerechte Kleinwohnungen für Alleinstehende und Paare vor. Zusätzlich gibt es größere Dreizimmerwohnungen und Wohngemeinschaften für bis zu vier Bewohner. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Flexibilität und Individuialisierbarkeit der Grundrisse. Die dienenden Räume, wie Badezimmer, Küche und Eingangsbereiche werden dabei in das Innere des Gebäudes verlagert um die Fassaden freizuspielen. Jede Wohneinheit ist überdies mit einer privaten Freifläche in Form einer Terrasse oder eines Balkons ausgestattet. Ergänzt wird das Angebot der Anlage durch einen Fitness- und Wellnessbereich, sowie ein Restaurant und Arztpraxen. Diese sind nicht exklusiv für die Mieter des Quartiers gedacht, sondern stehen der Öffentlichkeit zur Benutzung offen. Vor allem für die Bewohner des bestehenden Altenheims wird die unmittelbare Umgebung aufgewertet und Interaktionsmöglichkeiten geschaffen. Kombiniert mit den sandsteinfarbenen Ziegeloberflächen wirkt die minimalistische Formensprache streng, aber zurückhaltend. Der Entwurf strahlt Ordnung, Eleganz und Beständigkeit aus.

Zusammenfassung (Englisch)

For my master thesis I designed a residential quarter for elderly people. It is situated beside an existing nursing home in the 18th district of Vienna. This estate was particularly challenging because of its location on a steep slope facing south. Additionally it is at the treshold between the dense urban structures common in Vienna and more loosened solitary buildings. Thereby it was necessary to overcome established methods and try a new approach. By combining and connecting seven solitary buildings the design is able to achieve the needed urban density as well as a balance between open spaces and dwellings. The structures adapt their elevation to the slope and step down over three storeys from north to south. Because of its fragmentation and rural scale the quarter offers its residents comfort and the potential to identify themselves with it. These were, besides the accesibillity for people with disabilities, the most influential aspects during the planning phase. The room program mainly provides small apartments for elderly singles and couples. Bigger apartments with three rooms and a some shared flats for up to four inhabitants are also offered. The design emphasis is placed on the flexibility of the floor plan. Therefore the secondary functions, like bathrooms, kitchens and entry halls are translocated inwards and the building fronts are kept clear. Furthermore it was crucial to supply each housing unit with its own private open space, either terraces or balconies. In addition the residential quarter provides a wellness and fitness area, as well as a restaurant and medical practices. Those services are not exclusivly for the residents, but for public use. This intervention is especially for the residents of the existing nursing home a mayor improvement and encourages interaction. The strict and minimalistic design vocabulary combined with the sandstone-coloured brick radiates order, elegance and permanence, without beeing blatant.

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