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Title
BenutzerInnenzentriertes Design: Interaktives Reisetagebuch für SeniorInnen / von Ivana Simeunovic
AuthorSimeunovic, Ivana
CensorTellioǧlu, Hilda
Published2013
DescriptionXI, 154 S. : Ill., graph. Darst.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Annotation
Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-64511 Persistent Identifier (URN)
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BenutzerInnenzentriertes Design: Interaktives Reisetagebuch für SeniorInnen [6.47 mb]
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Abstract (German)

In dieser Arbeit wird mithilfe von Methoden des benutzerInnenzentrierten Designs untersucht, wie User Experience für SeniorInnen verbessert und weiterentwickelt werden kann. Dies geschieht am Beispiel eines Systems zum Organisieren von digitalen Reiseerinnerungen, sogenannte Souvenirs, für SeniorInnen.Im Kontext gesetzt werden am Anfang der Arbeit die Zielgruppe der SeniorInnen und das Gebiet der Reisen. Je älter ein Mensch ist, desto mehr biologische Einschränkungen hat er/sie. Ebenso ist es statistisch bewiesen, dass Menschen im Alter genau von bis 75 Jahren genau so viel reisen - ausgenommen zu Dienstzwecken - wie in den Jahren zuvor (Whelan et al., 2006) zitiert in (Subasi & Reithner, 2012). Daher wird in einer Vorstudie untersucht, ob und in welcher Form eine derartige technische Unterstüzung von SeniorInnen gewünscht wird. Die Vorstudie beruht auf einer Recherche und Analyse von existierenden Systemen, gemeinsam mit einer durchgeführten Skizzenbefragung. Danach wird unter Verwendung von benutzerInnenzentriertes Design ein Prototyp entworfen, der möglichst gut auf die Wünsche und Bedürfnisse der SeniorInnen eingeht. Ziel ist es, die Bedienung, das Aussehen und den Funktionalitätsumfang den SeniorInnen gerecht zu gestalten. Besonderen Acht wird auf die Sinnhaftigkeit und konkrete Einsetzbarkeit des Systems als unterstütendes Tool gelegt. Ein iteratives Designprozess wird angewendet, in dem SeniorInnen bzw. SeniorInnen-ExpertInnen nach jedem Entwicklungsschritt befragt werden, ob das bisherige Ergebnis für sie passend ist und was sie sich in weiterer Folge vom System und aus dem nächsten Entwicklungsschritt wünschen. BenutzerInnenzentriertes Design hat als Grundlage eine starke Miteinbeziehung der BenutzerInnen. Somit kann eine Verbindung zu den SeniorInnen aufrechterhalten werden und auch eine Applikation entwickelt werden, welche die SeniorInnen verwenden wollen und verwenden können. Das Ergebnis des Designprozesses ist ein Prototyp, der basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen und Feedback von SeniorInnen auf die Bedürfnisse der SeniorInnen eingeht. Konkret erlaubt der Prototyp die Erstellung von Alben (Sammlungen) auf Basis von Karten und das Verwalten und Anzeigen der Dateien in einem Album. Am Ende der Arbeit findet sich eine Auflistung und Analyse der konkreten Funktionalitäten des Prototyps. Besonders zu erwähnen ist der Bedarf der SeniorInnen nach Flexibilität und Gestaltungsfreiheit. So ist ihnen zum Beispiel wichtig, dass sie ihre Daten nicht in einer starren Weltkartenstruktur organisieren müssen, sondern, dass eigene Kartenbilder verwendet werden können. Die SeniorInnen wissen genau, was sie haben wollen - deshalb ist benutzerInnenzentriertes Design eine sinnvolle Vorgehensweise. Aber sie sind nicht sehr offen gegenüber neuen und anderen Arten, Funktionalitäten zu implementieren.

Abstract (English)

This thesis employs a user-centric design approach in order to find methods of improving and further advancing the user experience of seniors. The research is performed during the development of a system to organize digital memories of past trips - so called souvenirs - especially for seniors. The target group (seniors) and domain (trips / travelling) are first placed into context. The older a person is, the more biological limitations he/she faces. This is one of the reasons why seniors do not handle technology well (Becker, 2004). However, it is also statistically proven that older people up to 75 years of age travel just as much as they did earlier - except for work - related journeys as much as they did at an earlier age (Whelan et al., 2006) cited in (Subasi & Reithner, 2012). A preliminary study is used to first determine what kind of technological assistance is desired by seniors in this case, if any. The preliminary study draws upon existing research, presents an analysis of contemporary systems and is completed by a sketch-based survey. A prototype that closely matches the needs and desires of seniors is then designed by using user-centric design methods. The objective is to achieve a look-and-feel and set of functionalities that best suits seniors. Main concerns are the meaningfulness and concrete applicability of the system as an assisting tool. An iterative process is used to develop the prototype. In this process, senior experts are asked after every development cycle whether the results meet their expectations and what the next development cycle should focus on. The most important part of user-centered design is including users into the process. Thus, a connection to seniors is kept alive throughout the design process and finally, an application that seniors are able and also willing to use can be developed. The result of the design process is a prototype based on both previous research and feedback from seniors that also fulfills the needs of seniors. The prototype allows users to create albums (collections) on top of maps and to manage and display the files in an album. A listing and analysis of the concrete features of the prototype can be found at the end of the thesis. The need of seniors for flexibility and freedom is worth mentioning as one of the most important results of the process. As an example, it is important for them to not have to organize their data on a fixed world map, opting for the possibility of using their own map backgrounds instead. Seniors know exactly what they want - that is why user-centered design is a wise approach in this case. But they are not very open to new and unique ways of implementing functionality.