Titelaufnahme

Titel
Autofreies Wohnen in Innsbruck / Alexander Baumgartner
Weitere Titel
Car-free living in Innsbruck
Verfasser / Verfasserin Baumgartner, Alexander
Begutachter / BegutachterinEmberger, Günter
Erschienen2013
Umfang128 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-64437 Persistent Identifier (URN)
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Autofreies Wohnen in Innsbruck [6.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit Mitte der 1990er Jahre wurden in Mitteleuropa mehrere autofreie beziehungsweise autoarme Wohngebiete errichtet, welche sich an Haushalte ohne (eigenes) Auto richten, mit dem Ziel, für diese Vorteile zu schaffen. Die Haushalte ohne Auto sollen von den durch den Autoverkehr verursachten Externalitäten möglichst wenig beeinträchtigt werden. Sie sollten - zumindest in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld - nicht den Emissionen des Autoverkehrs ausgesetzt sein und sich mit ihren Wohnkosten nicht an der Finanzierung einer von ihnen nicht genutzten automobilen Infrastruktur im Wohnumfeld beteiligen müssen, die im gängigen Wohnbau oft gesetzlich vorgeschrieben ist (bspw. Tiefgaragenplätze). Bei diesen Projekten werden weniger Autoabstellplätze errichtet, als dies im herkömmlichen Wohnbau üblich ist, stattdessen wird auf eine besonders Fußgänger- und Radfahrerfreundliche Ausgestaltung des Projekts geachtet (fußläufige Einkaufsmöglichkeiten, Parks, Kindergarten, Schulen, ...). Ziel ist es, ein Wohnumfeld zu schaffen, das den Bedürfnissen von autofreien Haushalten optimal entspricht. Diese Arbeit stellt das Konzept autofreier Siedlungen vor und gibt einen Einblick in Möglichkeiten der Umsetzung, indem zehn Siedlungen, die diesem Ansatz entsprechen, vorgestellt werden. Weiters widmet sie sich der Frage, welche Rahmenbedingungen bei der Entstehung solcher Wohnbauten erforderlich sind und ob diese Rahmenbedingungen auch in Innsbruck gegeben sind. Aus der Untersuchung der Motorisierung der Innsbrucker Bevölkerung, ihrer Verkehrsmittelwahl und der Bedienungsqualität des öffentlichen Verkehrs lässt sich schließen, dass in Innsbruck wesentliche Rahmenbedingungen für autofreie Siedlungen gegeben sind. Auch von Seiten der Politik und von Bauträgern wurde die Errichtung von autofreien Wohnbauten in Innsbruck bereits angedacht. Im Raum Innsbruck existieren auch- teils große - unbebaute Flächen mit einer guten Anbindung an den öffentlichen Verkehr, auf denen autofreie Projekte verwirklicht werden könnten. Zwölf solcher Flächen werden näher beschrieben, auf ihre Eignung für autofreies Wohnen hin untersucht und Überlegungen über mögliche Ausgestaltungen von autofreien Projekten auf den jeweiligen Flächen geäußert.

Zusammenfassung (Englisch)

Several car-free or car-reduced residential areas have been built since the mid-1990s in central Europe. They address people living without an own car with the aim of creating benefits for them. Externalities caused by car traffic shall affect these households as little as possible. Within their residential environment emissions caused by car traffic shall not impair living and they should be exempted from financing a - often legally required - car-related infrastructure they don't use. Car-free or car-reduced residential areas focus a pedestrian and cycling friendly arrangement of the area (shops, parks, kindergartens, schools, etc. shall be just a few steps away) in exchange they provide less parking lots than conventional residential areas because owning an own car is not necessary for the inhabitants of such housings. This thesis introduces the concept of car-free or car-reduced residential areas and describes ten corresponding projects. Then the thesis analyses local conditions that support the realisation of such projects. The main focus is on analysing the local conditions concerning car-free or car-reduced residential areas in Innsbruck. The level of motorization in Innsbruck, the modal share and the service quality of the public transport suggest that main conditions concerning car-free or car-reduces residential areas are favourable. Policymakers and real estate developers also express interest to develop car-free or car-reduced residential areas. In Innsbruck and surrounding municipalities there are still undeveloped areas with an excellent connection to public transport. The thesis analyses twelve of these areas with regard to their suitability towards car-free living and gives ideas of how these car-free or car-reduced residential areas could look like.

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