Titelaufnahme

Titel
Elementare Bauweisen im Vergleich : eine kritische Gegenüberstellung elementarer Behausungsformen / von Markus Mitrovits
VerfasserMitrovits, Markus
Begutachter / BegutachterinLehner, Erich
Erschienen2014
Umfang163 S. : zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektur / elementare Bauweisen / elementare Bautypen
Schlagwörter (EN)architecture / elementary building methods / elementary building types
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-64348 Persistent Identifier (URN)
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Elementare Bauweisen im Vergleich [17.1 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Abhandlung setzt sich mit der Thematik der elementaren Architektur sowie traditioneller indigener Bauweisen für Wohnzwecke auseinander. Elementare Behausungsformen definieren sich durch minimalen Herstellungsaufwand bei gleichzeitiger Nutzungsmaximierung. Als größte Herausforderung war die Anpassung an individuelle, örtliche Umweltbedingungen zu sehen. Die Adaption war für das Überleben der jeweiligen indigenen Bevölkerung essentiell. In diesem Kontext werden Nutzen sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Gebäudeformen kritisch diskutiert. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse soll die mögliche Verwendung von althergebrachten Techniken heute und in der Zukunft erörtert werden. Diese Überlegung wird nicht auf die noch vorhandenen Bauweisen einzelner regionaler Traditionen reduziert, sondern vielmehr im Kontext mit der Verwendung im modernen Bauwesen weitergeführt. In diesem Zusammenhang werden folgende Fragen abgehandelt: Wie effektiv ließen sich Behausungen unter Verwendung elementarer Baustoffe und traditioneller Verarbeitungstechniken gestalten und wo liegen die Vor- und Nachteile dieser Systeme? Welche Bauweisen sind für heutige Einsatzzwecke noch sinnvoll verwendbar bzw. welche Bauprinzipien sind nicht mehr anwendbar und warum nicht? Was kann man aus den Prinzipien und Erkenntnissen der Vergangenheit noch lernen bzw. auf das heutige technische Verständnis übertragen und wo liegen mögliche Anwendungsbereiche in der modernen Architektur?

Zusammenfassung (Englisch)

The present thesis deals with the topic of elementary architecture and traditional indigenous structures for residential purposes. Elementary dwelling forms are defined by minimal production costs while maximizing utility. The adaption to individual, local environmental conditions can be seen as the biggest challenge for residents. The adaption was essential for the survival of the indigenous population. Within this context benefits, advantages and disadvantages of each dwelling are critically discussed. Based on the insight, the possible use of traditional techniques nowadays and in the future will be discussed. This consideration is not reduced to the usage of remaining constructions of individual regional traditions, but has to be seen in the context of usage in modern architecture. In this context, the following questions are discussed: How effective could people design dwellings by using the most primitive materials and traditional processing techniques and what are the advantages and disadvantages of these systems? Which construction methods are still usable for today`s applications and on the other hand which design principles are no longer applicable and why not? What can you learn from the principles and lessons of the past, what can be transferred to today`s technical understanding and what are fields of application in modern architecture?