Titelaufnahme

Titel
Urban rotation : kinematische Architektur im Schleudergang / von Johannes Marschütz
VerfasserMarschütz, Johannes
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
Erschienen2014
Umfang151 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-64315 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Urban rotation [16.17 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Und sie bewegt sich doch... Architektur ist die breite Auseinandersetzung des Menschen mit umbauten Raum. Sie gestaltet Lebensräume, in denen soziale Interaktionen ablaufen, und deren Anforderungen an die Architektur so facettenreich sind, wie die Bedürfnisse der Menschen selbst, für die sie errichtet wird. Ziel ist es daher Räume zu schaffen, die sich den jeweiligen Situationen entsprechend anpassen, den für die jeweilige Anforderung und Nutzung optimalen Grundriss zu schaffen. Aus diesem Bestreben heraus, erfordert der ideale Grundriss einen hohen Grad an Adaptionsfähigkeit sowie Flexibilität, welcher nicht nur ständige Veränderung sondern auch stetige Wandelbarkeit zulässt, um auf wechselnde Bedürfnisse der Nutzer und Bewohner zu reagieren. Durch die kreisförmige Anordnung funktionaler Einheiten verschmelzen Boden und Wand, nicht benötigte Flächen werden ausgelagert, andere wiederum in den Grundriss eingegliedert. In der Symbiose aus Transformation und Mechanisierung entsteht Architektur, die als Gebäude einen hohen Grad an Flexibilität, Variabilität und Multifunktionalität bietet und sich erst durch die Interaktion mit dem Menschen entfaltet. das verweilen der Grundrissebenen in verschiedenen räumlichen Positionen, ermöglicht einerseits eine großzügige zusammenhängende Nutzung, sowie andererseits einen kompakten Baukörper, der nicht nur fortwährend neue räumliche Beziehungen und Verschränkungen bildet, sondern zugleich ein neues Denken für Abläufe und Nutzungen fordert und durch ein stetig verändertes Raumerlebnis besticht.

Zusammenfassung (Englisch)

Yet it moves... Architecture deals with general questions about human beings and their constructed environment. It is designing living spaces in which social interactions occur. The requirements concerning social interactions in architecture can be as diverse as the needs of humans themselves, for which the architecture is created. Therefore, the ever-present goal for each request and use is to create spaces that continuously adapt to the respective situation to provide the optimal floor plan. Considering this ambition a perfect floor plan asks for a high degree of adaptation capability and flexibility, which allows constant changes and continuous changeability to respond to the evolving needs of users and residents. Through the circular arrangement of functional units, floors and walls converge; less used spaces can be moved, at the same time others become included into the floor plan. The transformed and mechanised architecture allows the building to maintain a high degree of flexibility, variability and multi-functionality; it only unfolds through interaction with people. Because the floor plan levels are part of different spatial positions, it is possible to use them in a wider range. In addition, the building becomes more compact and constantly creates new spatial relationships and boundaries. These characteristics urge for innovative concepts concerning processes and the usage of spaces. It becomes an adventure to be part of this ever-changing spatial environment.