Titelaufnahme

Titel
Der österreichische Regionalfaktor der BKI und dessen mögliche Herleitungen / von Christine Maria Bogensperger
VerfasserBogensperger, Christine Maria
Begutachter / BegutachterinPeham, Harald
Erschienen2013
UmfangIII, 85 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-63714 Persistent Identifier (URN)
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Der österreichische Regionalfaktor der BKI und dessen mögliche Herleitungen [3.31 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

"Die Ermittlung von Herstellkosten oder Baukosten wirft in der Immobilienbranche immer wieder Probleme auf. Einerseits sind sie in der Bewertung für den Einsatz des Sachwertverfahrens unabkömmlich und Teile davon für das Ertragswertverfahren zur Ermittlung der Instandhaltungskosten notwendig. Auch Bauträger oder Projektentwickler müssen zur Plausibilisierung eines Projektes Baukosten für ihren Eigenbedarf bzw. für notwendige Finanzierungen zugrunde legen. In Österreich ist eine gängige Methode dazu die Verwendung von Daten der deutschen Baukosteninformation (BKI), welche mittels eines Regionalfaktors von 1,01 (Stand 2012) auf den österreichischen Markt umgerechnet wird. Mit der vorliegenden Arbeit wird dieser Regionalfaktor durchleuchtet und die Sinnhaftigkeit seiner Anwendung erörtert. Anhand von Vergleichen wird dargestellt, ob der Regionalfaktor mit anderen österreichischen Durchschnittswerten und Indizes zusammenpasst oder nicht. Zusätzlich werden andere Baupreissammlungen aus Österreich und Deutschland vorgestellt, auf welche je nach Bedarf ausgewichen werden kann und soll. Benötigt man übergeordnete Informationen, sollte man auf eine nicht zu detaillierte Basis zurück greifen und umgekehrt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Regionalfaktor von 1,01 eine Überarbeitung benötigt. Schon allein durch die unterschiedliche Entwicklung der Baupreisindizes in Österreich und Deutschland erscheint dies plausibel. Nachdem überdies nicht mehr bekannt ist, wie und wann der österreichische Regionalfaktor zustande kam und auch die Herleitung der jeweiligen deutschen Regionalfaktoren nicht ermittelt werden konnte, ist eine Neuauflage der Korrekturfaktoren mit ausreichender Dokumentation sinnvoll."