Titelaufnahme

Titel
Creation and evaluation of a catalog of aesthetic and experiential qualities samplified by an intranet application / von Johannes Grünauer
Verfasser / Verfasserin Grünauer, Johannes
Begutachter / BegutachterinPurgathofer, Peter
Erschienen2014
UmfangVIII, 109 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Usability / Interaktionsdesign / User Experience / Ästhetik / Interaktionsästhetik / HCI / Experiential Qualities / Intranetapplikation
Schlagwörter (EN)usability / interaction design / user experience / aesthetics / interaction aesthetics / HCI / experiential qualities / intranet application
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-63665 Persistent Identifier (URN)
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Creation and evaluation of a catalog of aesthetic and experiential qualities samplified by an intranet application [3.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In ihren Ursprüngen war gute Software in erster Linie durch Effizienz und korrekte Benutzung definiert. Technologischer Fortschritt machte Softwaresysteme für eine breitere Masse verfügbar, grafische Benutzeroberflächen kamen auf und mit ihnen das Forschungsfeld "Usability", das sich um einfach zu benutzende Produkte bemüht. Heute sind Computersysteme allgegenwärtig. Sie werden für Arbeit, Freizeit, soziale Interaktionen uvm. verwendet. Softwaresysteme haben sich in den letzten Jahren schnell weiter entwickelt und während Usability einen wichtigen Aspekt der Interaktion darstellt, kann sie allein dennoch nicht erfassen was Benutzer heutzutage in Softwareprodukten suchen: sinnvolle und einprägsame Erfahrungen. Konzepte der "User Experience" (UX) und der "Interaktionsästhetik" gehen über Usability hinaus und betrachten Softwareinteraktionen ganzheitlicher. Sie setzen den Fokus auf den Benutzer, seinen Kontext und die aus der Interaktion entstehende Erfahrung. "Experiential qualities" (EQ) beschreiben Eigenschaften solcher Erfahrungen. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Katalog dieser EQs zu erstellen, die sinnvollere und einprägsamere Erfahrungen fördern. Dazu wird zunächst durch Literaturrecherche der Bereiche UX, (visuelle) ästhetik, Interaktionsästhetik und Spieldesign der Stand der Technik evaluiert. Konzepte aus diesen Bereichen werden zusammengetragen, aggregiert und verfeinert bis ein Katalog von elf Konzepten gefunden wurde. Dieser Katalog wird anschließend auf eine Intranetapplikation angewendet. Verbesserungen der Interaktion werden aus dem Katalog abgeleitet und implementiert. Die Wirkung dieser Verbesserungen wird anhand der Durchführung offener Interviews mit Endbenutzern evaluiert. Diese Evaluierung hat gezeigt, dass die über den Katalog eingeführten Anpassungen die Wahrnehmung der Software positiv beeinflussen, allerdings entstehen dadurch auch einige Nebeneffekte, da die Benutzer ein verstärktes Bewusstsein für die Interaktion entwickeln.

Zusammenfassung (Englisch)

In the origins of software engineering, good software was primarily characterized by features like efficient and correct use. As technology advanced computer systems began to be used by a wider audience. Graphical user interfaces were invented and with their advent the field of "usability" emerged, which focuses on ease of use for software products. Today computer systems are ubiquitous. People use them for work, leisure, social interactions, etc. Software has highly matured over the last years and while usability is an important aspect of our interactions with digital artifacts, it does not capture what users nowadays look for in software products: more meaningful and memorable experiences. Concepts of user experience (UX) and interaction aesthetics go beyond mere usability considerations and look upon the software interaction more holistically. They focus on the user, his or her context and the elicited experience. Experiential qualities in this context describe characteristics of the user experience in the interaction with a product. The goal of this work is to create a catalog of such experiential qualities, which promote a more meaningful and memorable experience. For that purpose the current state of the art is assessed through literature review of the fields of UX, (visual) aesthetics, interaction aesthetics and game design. Concepts from those areas, which represent experiential qualities, are collected, aggregated and refined until a catalog of eleven concepts is found. This catalog is then applied to an intranet application. Improvements to the interaction are derived from the catalog and implemented. The effects of those improvements are evaluated by conducting open interviews with future end-users, which are transcribed and further evaluated using methods of content analysis. The evaluation showed that the adaptions introduced by the catalog positively influence user experience, but have many side effects as users become more attentive in the interaction.

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