Titelaufnahme

Titel
Self-disclosure on Facebook - a language analysis / von Bianca Larisa Patru
Weitere Titel
Self-Disclosure on Facebook - A Language Analysis
Verfasser / Verfasserin Patru, Bianca Larisa
Begutachter / BegutachterinFitzpatrick, Geraldine
Erschienen2013
UmfangX, 69 S. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-63426 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Self-disclosure on Facebook - a language analysis [0.49 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Social Media ist in der modernen digitalen Ära zu einem internationalen Phänomen geworden. Es hat das Leben von Hunderten Millionen Menschen erobert und ermöglicht jedem, seine Gedanken zu jeder beliebigen Zeit mit der ganzen Welt zu teilen. Während frühere Studien eher Privatsphäreprobleme und Gründe für die Benutzung als Fokuspunkte hatten, werden die emotionalen Hintergründe und die Sprachanalyse immer wichtiger. Diese Arbeit analysiert den Grad der Selbstenthüllung in Statusupdates, die von rumänischen Studenten die in Österreich leben auf Facebook gepostet werden. Basierend auf früheren Studien, beginnt die Analyse mit der Annahme dass eine Person intimere Details in seiner Muttersprache preisgibt als in anderen Sprachen. Die letzten 25 Statusupdates von 20 Benutzern wurden zu diesem Zweck heruntergeladen. Die Selbstenthüllungsaussagen wurden in sachliche, kognitive und emotionale Aussagen unterteilt. Die Prozentanteile dieser Aussagen in jeder Sprache werden miteinander verglichen um zu sehen ob die ursprünglichen Annahmen richtig waren. Die Äußerungen werden auch entsprechend ihrer Valenz unterteilt: positiv, neutral oder negativ. Darüber hinaus werden auch andere Aspekte wie die Verwendung von Dialekt, Abkürzungen oder Emoticons studiert. Als Letztes werden einzelne qualitative Interviews durchgeführt um eine detailiertere Einsicht in den individuellen Sprachgebrauch zu gewähren. Die Ergebnisse unterstützen einige der Hypothesen dass User von sozialen Netzwerken Sprache als Auswahlverfahren für deren Freundesgruppen und als ein Werkzeug der Kontrolle ihrer Privatsphäre benutzen. Manche Hypothesen wurden nicht erfüllt und stimmen nicht mit der originalen Arbeit überein. Gründe dafür sind der Zeitunterschied zwischen den beiden Studien und die kulturellen Differenzen. Weiters weisen die Interviews darauf hin dass man mit der Zeit weniger bereit war Emotionen zu enthüllen und die allgemeine Angewohnheit Updates zu posten wurde schrittweise von dem Ausdrücken von Emotionen durch das Posten von Fotos, Liedern oder Links zu Artikeln abgelöst.

Zusammenfassung (Englisch)

Social Media has become an international phenomenon in the modern digital era conquering the lives of hundreds of millions of people and enabling individuals to share their thoughts at every given minute. While prior research focused more on privacy issues and reasons of usage, aspects like emotional implications and language analysis seem to become of higher importance. This work analyzes the degree of self-disclosure of status updates posted by Romanian students living in Austria on the social network site Facebook. Based on previous studies, the analysis starts with the assumption that a person shares more intimate information in their mother language than in other languages. The last 25 status updates of 20 users are downloaded for analysis. The self-disclosing statements are separated into factual, cognitive and emotional disclosures. The percentage of these statements in each language is compared to see if the initial assumption has been correct. The affirmations are also decomposed depending on their valence, whether they are positive, neutral or negative. Furthermore, other criteria like the use of dialect, shortcuts and emoticons are studied. Finally, qualitative interviews are being carried out to give a more detailed look into the individual usage of language. The results support some of the hypotheses that social network site users make use of language as a group selector and use it as a privacy control tool. Some of the hypotheses have not been supported and were not in unison with the original work because of the time difference of the studies and because of cultural differences. Moreover, the interviews suggested that the willingness to disclose emotions diminished over time as did the general posting habit of users which is gradually replaced by the expression of emotions through pictures, songs or links to articles.

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