Titelaufnahme

Titel
A user guide for UN/CEFACT's process and data modeling methodologies / von Sonia Sheethal Madtha
VerfasserMadtha, Sonia Sheethal
Begutachter / BegutachterinZapletal, Marco
Erschienen2013
UmfangVIII, 157 S. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-62253 Persistent Identifier (URN)
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A user guide for UN/CEFACT's process and data modeling methodologies [4.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die IT-unterstützte Automatisierung von Business-to-Business (B2B) Geschäftstransaktionen erfordert die Erfassung und Analyse aller Aktivitäten, die für unternehmensübergreifende Prozesse relevant sind. Dazu kommen graphische Modellierungsansätze zum Einsatz, die vor allem auf zwei Perspektiven fokussieren: Die Datenperspektive konzentriert sich auf die semantischen Inhalte der ausgetauschten Geschäftsdokumente, während die Prozessperspektive die Abfolge des Austausches der Geschäftsdokumente beschreibt. Das United Nations Center for Trade Facilitation and Electronic Business (UN/CEFACT) hat mit UN/CEFACT's Modeling Methodology (UMM) einen Modellierungsansatz eingeführt um die semantische und kontextuelle Lücke sowohl auf Prozessebene als auch auf Datenebene zu schließen. UMM ist eine viel verspechende standardisierte Lösung zur Modellierung von Geschäftsprozessen, die es aus einer neutralen Perspektive ermöglicht, Anforderungen zu identifizieren und die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen zu gestalten. Im Kollaborationsprozess werden Geschäftsdokumente zwischen Geschäftspartnern ausgetauscht. UN/CEFACT empfiehlt den Einsatz von UML-Profile for Core Components (UPCC) um Geschäftsdokumente, die für den Informationsaustausch in UMM benötigt werden, auf einer konzeptionellen Ebene zu entwerfen. Obwohl UMM und UPCC Interoperabilitätsprobleme gut bewältigen, die Möglichkeit zur konzeptionellen Defintion von Dokumenten bieten und die Wiederverwendbarkeit von Artefakten ermöglichen, erfordern diese Werkzeuge ein hohes Maß an Fachwissen. Die Diplomarbeit unterstützt den Modellierer Schritt für Schritt, beginnend bei der Erfassung der Geschäftsanforderungen bis hin zur Endphase, in der effiziente Geschäftsprozess-kollaborationsmodelle und Geschäftsdokumente erstellt werden. Diese Arbeit deckt die neuesten Aspekte der UMM 2.0 und UPCC 3.0 Spezifikationen ab, welche von UN/CEFACT standardisiert wurden. Zuerst wird die konzeptionelle Ebene grundlegend dargestellt und mit leicht verständlichen Details erkärt. Darauf aufbauend werden komplexe Zusammenhänge mit Hilfe von UML Aktivitätsdiagrammen erläutert. Dabei werden die einzelnen Prozessschritte aufgezeigt, welche für die Entwicklung eines leistungsfähigen Geschäftsprozesses notwendig sind. Effiziente Modellierungstechniken werden verwendet, um die Wiederverwendung von Artefakten gewährleisten zu können. Durch vordefinierte UMM Worksheet Vorlagen ist es möglich das Wissen der Business-Experten zu sammeln und gebündelt über Modelle hinweg wiederzuverwenden. Die Artefakte die während der Modellierung erstellt wurden, werden nach jedem erreichten Meilenstein zusammengefasst. Der gesamte Ablauf wird dabei anhand eines Beispielszenarios dargestellt.

Zusammenfassung (Englisch)

B2B e-commerce has drawn increasing attention in the area of information exchange. Modeling B2B activities focuses primarily on two perspectives: one based on the format of data exchanged between trading partners and the other based on how the data is exchanged during business collaborations. The United Nations Centre for Trade Facilitation and Electronic Business (UN/CEFACT) has introduced UN/CEFACT's Modeling Methodology (UMM) to close the semantic and context gap, on both the process and data level in B2B. UMM is a promising standardized solution towards modeling business processes in an efficient way, by identifying business requirements and designing business collaborations between organizations from a neutral perspective. During business transactions, business documents are exchanged between trading partners. UN/CEFACT recommends using UML Profile for Core Components (UPCC) for designing business documents for the collaboration process. Though UMM and UPCC encourage modelers to reuse artifacts, ensure the capability of defining models on a conceptual level and overcome inter-operability issues, these standards are complex and require high level of expertise for modelers. This guide is used to assist the modeler, starting from the point where business requirements are captured until the final phase where an efficient business process collaboration model and business documents are created. This thesis covers all the aspects of UMM 2.0 and UPCC 3.0 specifications adopted by UN/CEFACT. It introduces a step-by-step modeling compendium that starts on a conceptual level and guides the modeler through the workflow of creating artifacts towards a UMM-compliant business collaboration model. Thereby, modeling techniques are suggested that help to deal with complex semantics and fasten the modeling process by reusing artifacts. Furthermore, this thesis introduces worksheets that support capturing domain knowledge from business experts. The artifacts created during the modeling process, are summarized after each milestone is reached. Finally, the modeling guide is accompanied by an example scenario that show by example how to model UMM and UPCC in an efficient way and to ensure the overall quality of the resulting business process model.