Titelaufnahme

Titel
Emergency management / von Karoline Mattanovich
VerfasserMattanovich, Karoline
Begutachter / BegutachterinTellioglu, Hilda
Erschienen2014
Umfang109 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)emergency management
Schlagwörter (EN)emergency management
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-61999 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Emergency management [2.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Obwohl heutzutage bereits viele verschiedene Kommunikationstechnologien verwendet werden, ist es nur möglich die Notrufzentrale über das Festnetz oder das mobile Netzwerk zu erreichen. Dies kann, zum Beispiel, bei Geiselnahmen zu Problemen führen, da es nicht möglich oder zu gefährlich ist zu sprechen. Neben den Problemen alltäglicher Notfallsituationen, ist es auch notwendig die Koordination in Krisen zu verbessern. Dort sollte, unter anderem, der Umgang mit nicht vorher angemeldeten Freiwilligen verbessert werden. Falls diese nicht richtig koordiniert werden oder nicht einmal zum Einsatz kommen, kann es passieren, dass diese Menschen nicht nochmals helfen wollen und die Organisation einen schlechten Ruf bekommt. Aufgrund der beschriebenen Probleme soll herausgefunden werden welche Kommunikationstechnologien für Notrufe geeignet sind, wie die Koordination in Krisen verbessert werden kann und wie Freiwillige in Katastrophen Kosten reduzieren können. Schlussendlich soll analysiert werden wie ein Unterstützungssystem für Einsatzkräfte aufgebaut sein sollte. Um diese Probleme zu lösen wurden die folgenden Methoden eingesetzt. Die passenden Notruftechnologien und Verbesserungsmöglichkeiten für Katastrophenkoordination wurden mittels Literaturrecherche herausgefunden. Für die Erstellung des Prototypen wurden als Erstes Experteninterviews durchgeführt. Deren Ergebnisse wurden für die Erstellung der Mock-ups verwendet. Für die Evaluierung kam ein Eye-Tracking Gerät zum Einsatz. Mit den erzielten Resultaten wurde ein Prototyp implementiert. Die Analyse zeigte, dass Kontextinformationen helfen können die Arbeit von Einsatzkräften zu verbessern und zu beschleunigen. Diese Informationen müssen besonders aufbereitet werden, damit sie tatsächlich die Entscheidungsfindung beschleunigen können. Für ein Unterstützungssystem für Einsatzkräfte ist es besonders wichtig, dass die Features sinnvoll gewählt werden. Sonst sind die User überfordert und das System dadurch kontraproduktiv.

Zusammenfassung (Englisch)

Although all kinds of communication technologies are in use today, the only way to contact an emergency centre is via the wired or the mobile telephone network. This can be problematic in cases of hostage situations where it is not possible to talk but also if the caller uses Voice over IP. Besides the problems in standard emergency situations it is also important to improve the coordination in crisis situations. There among other things, dealing with spontaneous, not preregistered, volunteers needs to be improved. The large volume of volunteers after a disaster needs to be managed well, otherwise willing people won-t try to help a second time and the coordinating organization may get a bad reputation. Due to the described problems it shall be found out which communication technologies are qualified for the use for emergency calls, how coordination in crisis situation can be improved, and how volunteers can reduce costs in disasters. Finally it shall be analyzed how a support system for task forces needs to be designed. To solve these problems the following methodologies were used. To find out the adequate emergency communication technologies and to find improvement opportunities for crisis coordination literature research was utilized. For the creation of the prototype at first expert interviews were conducted. The results of these interviews were used to design mock-ups. For the evaluation an eye-tracking device was applied. With the output the prototype was implemented. The analysis showed that context information can help to improve and accelerate the work of the task forces. The information needs to be prepared appropriately to enhance the decision making process. This can be improved even more by analyzing videos and pictures of the operation ground beforehand or by getting external help in situations expert knowledge is necessary. It is important that systems for task forces do not have too many features as this can be overstraining. The functionalities need to be chosen wisely else the system is contra productive.