Bibliographic Metadata

Title
Kunstmuseum Schloss Treffen / Wolfgang Hausladen
Additional Titles
Art museum Schloss Treffen
AuthorHausladen, Wolfgang
CensorWehdorn, Manfred
Published2011
Description87 Bl. : zahlr. Ill., Kt.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Kunstmuseum / Schloss Treffen / Kärnten / Vergessene Kunst / Kunst aus dem Keller
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-61566 Persistent Identifier (URN)
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Kunstmuseum Schloss Treffen [17.37 mb]
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Abstract (German)

Kunstmuseum Schloss Treffen - "Kunst aus dem Keller" - Vergessene Kunst - als übergeordneter Leitartikel. Das Schloss sollte wieder im Mittelpunkt der Gemeinde Treffen stehen und ein Fixpunkt der Kunst- und Kulturgesellschaft der Region Kärnten - Österreich, aber auch der benachbarten Regionen wie Slowenien und Italien werden. Kunst als Bindeglied der verschiedenen Kulturen, des Dreiländerecks Österreich, Italien und Slowenien. "Kunst aus dem Keller" - Vergessene Kunst, zur gemeinsamen Vergangenheitsaufarbeitung der drei Regionen.

Gemeinsamkeiten stehen im Vordergrund, kulturelle und geschichtliche, aber auch Gemeinsamkeiten wie Ursprung oder Herkunft, kulturelle Interessen oder einfach nur das Herzeigen und Präsentieren der eigenen Kunst. Das Dreiländereck hat viel zu erzählen, dies sollte nicht in Vergessenheit geraten. Altes aber auch tatsächlich in den Räumlichkeiten des Schlosses neu Entstandenes zu vermitteln ist Ziel des Projektes.

Das Schloss steht im Mittelpunkt der Synergie zwischen Alt und Neu, das Neue sollte sich nicht zu sehr hervorheben, jedoch Präsenz zeigen und mit dem Alten einen gelungene Partnerschaft eingehen, als Metapher für die historischen Gemeinsamkeiten und eines zukunftsträchtigen Miteinanders.

Das Schloss wird mit einem modernen Zubau ober- wie auch unterirdisch erweitert. Dieser Zubau besteht aus einer Kellerebene und einer scheinbar schwebenden Obergeschoßebene, die nur mit den Stiegenhauswänden und zwei filigranen Säulen mit dem Erdgeschoss verbunden ist. Der schwebende Baukörper durchdringt das Schloss an der Nordwestfassade und endet als angedockter Monitor an der Südostfassade.

Großzügige Verglasungen verdeutlichen diesen Bezug zu den Himmelsrichtungen, die beiden Sichtachsen sollen die Weite der Landschaften erkennen lassen, vom Monitor in Richtung Südost bildet sich ein unbeschreibliches Panorama: man sieht den Mittagskogel, einer der höchsten Berge der westlichen Karawanken, durch die seit 1919/20 die Grenze zwischen Kärnten und Slowenien verläuft.

Der Zubau mit seiner "Unwinkeligkeit" versteht sich als Gegenpol zum Renaissancestil des Bestandes, aber doch geradlinig und zurückhaltend.

Der Keller umschließt den Bestand auf drei Seiten und macht sich durch einen großen Deckeneinschnitt neben dem Haupteingang und eines Lichtbandes an der westseitigen Außenmauer sichtbar. Der schwebende Baukörper durchdringt den Altbestand und signalisiert so die Verbindung von Alt und Neu.

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