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Title
Ermittlung des Grundkostenanteils anhand der Lageklassenmethode / von Stefan Huser
AuthorHuser, Stefan
CensorReithofer, Markus
Published2012
Description72 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2012
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-60212 Persistent Identifier (URN)
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Ermittlung des Grundkostenanteils anhand der Lageklassenmethode [1.27 mb]
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Abstract (German)

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung von Grundkosten in Abhängigkeit der Herstellungskosten. Es wurde festgestellt, dass ja nach klassifizierter Lage (schlecht bis gut) der Anteil an den Grundkosten an den Herstellungskosten exponentiell ansteigt. Auf Basis des Richtwertgesetztes sowie der festgelegten, standardisierten Herstellungskosten, welche dem heutigen qualitätsmäßig modernen Durchschnittsstandard entsprechen, konnte ein Modellansatz entwickelt werden, welcher die Ermittlung der Grundkosten durch Vergabe von Lageklassepunkten, für die gegenständliche Liegenschaft, ermöglicht. Durch die Erhebung von Daten und deren statistischer Auswertung konnte aufzeigt werden, dass sich die Grundstückskosten in Prozent der Herstellungskosten exponentiell verhalten, das heißt, dass je besser die Lage eines Grundstückes ist, die Prozentzahl der Grundstückskosten an den Herstellungskosten überproportional ansteigt. Somit konnte die eingangs gestellte Forschungsfrage "wie ist der Zusammenhang zwischen Grundstückskosten und Herstellungskosten?" schlüssig beantwortet werden. Aus gesetzlicher Sicht steht der Anwendung des Verfahrens nichts im Wege, da es sich um einen wissenschaftliche Methode handelt, welche zudem das Richtwertgesetz berücksichtigt. Durch die anschließende Analyse des Modellansatzes mit gesammelten Liengschaftsdaten und Schatzungsgutachten für die Stadt Wien, konnte dessen Nachhaltigkeit untermauert und wissenschaftlich belegt werden. Der Ansatz zur Bewertung von Grund und Boden nach Lageklasseverfahren stellt somit eine Alternative zu den bisher angewandten Verfahren Vergleichswert und Residualwertverfahren dar. Nach Festlegung der Neubauherstellungskosten für das gegenständliche Objekt, erlaubt der Bewertungsansatz nach Lageklasseverfahren, die Grundkosten zu ermitteln, ohne dafür Vergleichsdaten zu sammeln oder auszuwerten zu müssen.