Titelaufnahme

Titel
Die treibenden Erfolgsfaktoren von Mixed-Use Developments beim Wandel vom befahrbaren zum begehbaren Urbanismus / von Simon Kastner
VerfasserKastner, Simon
Begutachter / BegutachterinKraus, Michael
Erschienen2011
UmfangII, 101 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-59579 Persistent Identifier (URN)
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Die treibenden Erfolgsfaktoren von Mixed-Use Developments beim Wandel vom befahrbaren zum begehbaren Urbanismus [2.96 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der gemischten Liegenschaftsimmobilienentwicklung, auch Mixed-Use Development (MUD), lautet: Wenn zumindest drei individuelle Nutzungsarten selbstständig marktgängig sind und jeweils zur richtigen Zeit stufenweise in Phasen eingeführt werden, um schlußendlich synergetisch zusammenzuarbeiten, dann kann ein Ganzes entstehen, daß größer als die Summe seiner einzelnen Teile ist. Diese Vorgabe führt zur Schlüsselfrage, welche der zahlreichen MUD Erfolgsfaktoren als Projekttreiber zu priorisieren sind? Die Masterthese hat best-practice Beispiele von den zwei Immobilienmärkten USA und EU auf Eintrittsbarrieren und treibende Kräfte in der Geschichte der Gemischten Liegenschaftsentwicklung analysiert und diskutiert. Daraus kristallisierten sich die 7 Erfolgsfaktoren Wirtschafts-/ Marktfaktoren, Physische Struktur, Planung-/ Design, Phasen-/ Zeitmanagement und das Liegenschaftsmanagement sowie die beiden Parameter Finanzierung und Gebietskörperschaft. Letztere zwei üben einen dominanten Einfluss auf den gesamten MUD Zyklus aus. Dies zeichnet sich auch beim derzeitigen Wandel des Individualverkehrs in den Vorreitermärkten USA und UK ab. Ungeachtet der Vor- und Nachteile, die Entscheidung, ob sich MUDs als neues Schema der Immobilienentwicklung durchsetzen wird, ist bereits gefallen. Der Bedarf nach Lösungsansätzen für die nachweislich wachsenden urbanen und suburbanen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts treibt die verschiedenen Gesellschaften in ein instinktives Verhalten: auf Probleme und Krisen wird mit der Steigerung der Komplexität geantwortet. Je größer ein Projektvorhaben, desto komplexer die sich darin befindlichen Bestandteile. Die Frage ist nicht, bei einem System, das auf Wachstum basiert, die Größe der Projekte zu ändern, sondern den richtigen Umgang mit der Komplexität zu finden. Diesen nachhaltigen Umgang mit den urbanen Herausforderungen der Zukunft bieten MUDs an, die zwischen den komplizierten Spannungsfeldern agieren können und so zur Drehscheibe zwischen begehbaren und befahrbaren Urbanismus führen werden.