Titelaufnahme

Titel
The presentation of art history artefacts on the Web : current trends and a potential alternative / von Markus Siedler
VerfasserSiedler, Markus
Begutachter / BegutachterinMerkl, Wolfdieter ; Werthner, Hannes
Erschienen2013
Umfang110 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Webpräsentationsformen / Kunstobjekte / Aktuelle Trends / Semantisches Web / Implementierung / Alternativer Ansatz / Prototyp / Proof-of-concept
Schlagwörter (EN)Web presentation / Cultural objects / Current trends / Semantic Web / Implementation / Potential alternative / Prototype / Proof-of-concept
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-59271 Persistent Identifier (URN)
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The presentation of art history artefacts on the Web [2.98 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In den vergangenen Jahren wurde Informationstechnologie verstärkt von Museen und anderen kulturellen Institutionen angewendet um Ausstellungen mit komplementären und ergänzenden Informationen, welche im Normalfall für den Besucher nicht sichtbar sind, zu bereichern. Da Kunstobjekte generell in Kästen oder an Wänden ausgestellt werden, ist der Raum für textuelle Informationen meist sehr limitiert.

In virtuellen Ausstellungen können kulturelle Objekte jedoch in einer virtuellen, interaktiven Umgebung dargestellt werden, wo diese physischen Beschränkungen nicht berücksichtigt werden müssen.

Heute zeigt der kulturelle Sektor eine große Bandbreite an Webpräsentationen wie bunte Webseiten, mobile sowie andere multimediale interaktive Anwendungen. Dies zeigt die Motivation sowie das Potential von Museen und anderen kulturellen Institutionen auf, deren physische Aktivitäten mit interaktiven Webinhalten zu erweitern.

Diese Master's Thesis beschreibt zunächst einen umfangreichen Überblick über aktuelle Trends von Präsentationsformen von Kunstobjekten im Web.

Die Präsentationsformen werden dabei in die Webparadigmen Web 1.0, Web 2.0, Web 3D und Mobiles Web unterteilt. Zusätzlich sollen Beispiele von Webpräsentationen diese theoretischen Möglichkeiten weiter veranschaulichen. Außerdem wird die Rolle des Semantischen Web's beschrieben, dessen Popularität im kulturellen Sektor in den letzten Jahren signifikant zunahm. Aufgrund verstärktem Bereitstellen von Metadaten für Datenaggregatoren, Portale und Suchmaschinen steigen die Zugriffe auf semantische Inhalte im Web verstärkt an.

Basierend auf den Erkenntnissen der State-of-the-art Analyse wurde ein alternativer Ansatz gesucht und implementiert. Da textuelle Beschreibungen von Personen mit kunstgeschichtlichen Hintergrund meist schwer für Personen ohne entsprechenden Fachwissen zu verstehen sind, konzentriert sich der implementierte Prototyp auf den Vergleich von Bildinhalten. Die Präsentation dieses neuen Ansatzes soll Laien als auch erfahrene Benutzer motivieren das Interesse in Kunstgeschichte zu steigern. Außerdem soll der Prototyp dem virtuellen Benutzer die Chance geben etwas Neues und Unerwartetes zu entdecken.

Im letzten Teil dieser Master's Thesis wird die Durchführbarkeit des implementierten Prototyps gezeigt und von drei unabhängigen Personen mit unterschiedlichen Ausbildungen und Fachwissen getestet. Die Vorführung eines Beispielvergleichs unter der Benutzung des implementierten Prototyps soll zunächst die Funktionen und die Benutzbarkeit aufzeigen.

Zusätzliche Informationen von Museumsexperten sollen veranschaulichen, wie der Vergleich von Bildern von Kunstgegenständen die Untersuchung desselben unterstützen kann. Das danach durchgeführte Proof-of-concept zielt darauf ab, erstes Feedback über die Durchführbarkeit, Benutzbarkeit als auch die Interaktion mit den Inhalten zu erlangen. Am Ende dieser Master's Thesis werden die Ergebnisse diskutiert.

Zusammenfassung (Englisch)

In the last years, information technology helped museums and cultural institutions in general to add complementary information to exhibitions that otherwise will not be visible for visitors in the buildings. Since art history artefacts are generally exhibited in display cases or on walls, only a limited amount of information about them is visible. In virtual museum exhibitions, on the other side, artefacts can be visualized into a virtual interactive environment, where the physical limitations can be abandoned.Today, the cultural heritage sector shows a broad variety of initiatives like colorful websites, mobile applications and multimedia interactive compilations, which shows the motivation and the potential of museums and cultural institutions in general to extend their physical existence to an rewarding interactive Web experience.

The Master's thesis first provides a comprehensive overview about current trends of presentation forms of art history artefacts on the Web. These presentation methods are divided into the Web paradigms Web 1.0, Web 2.0, Web 3D and Mobile Web. In addition, several examples about Web presentations illustrate these theoretical descriptions.

Furthermore, the role of the Semantic Web is described, since its popularity in the cultural sector gained significantly over the last years. Due to enhanced visibility of content, the exposure of metadata through aggregators, portals, and search engines led to an increased usage of those data.

Based on acquainted knowledge of the State-of-the-art analysis, an alternative approach of presenting cultural artefacts on the Web is found and implemented. Since textual descriptions of people from the scientific field of art history are generally written in a language hardly to understand for people who are new in the field of art history, the implemented prototype concentrates on the comparison of artwork images. The presentation of this alternative approach of user interaction tries to motivate lay persons as well as more experienced users to increase their interest in art history. Furthermore, the developed approach tries to give the virtual visitor the chance to discover something new and unexpected.

Finally, the developed prototype is demonstrated and tested by three users from different fields and knowledge in the field of art. A demonstration of a sample comparison process provides a first impression about the prototype's functions and its usability. Additional information of museum professionals illustrates how comparing images of artworks can complement the exploration of artworks.

The subsequently performed proof-of-concept verifies the developed prototype's feasibility in a real environment. Furthermore it aims to receive initial feedback from users about the prototype's usability and the degree of interaction with the provided content. Finally, the evaluated results are discussed in this Master's thesis.