Titelaufnahme

Titel
KVL - Kindergarten | Volkschule | Laaben / von Michael Karasek
VerfasserKarasek, Michael
Begutachter / BegutachterinJadric, Mladen
Erschienen2012
Umfang113 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kindergarten / Volkschule / Laaben / Turnsaal / Schulgeschichte / Schulkomplex / Freiform / perforierte Fassade /
Schlagwörter (EN)Kindergarten / National School / Laaben / Gymnastic Hall / School History / School complex / Free Form / perforated facade
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-59175 Persistent Identifier (URN)
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KVL - Kindergarten | Volkschule | Laaben [44.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Grundstück - Brand Laaben liegt am Fuße des "Schöpfl`s", der höchsten Erhebung des Wienerwaldes, und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen. Laaben ist ca. 30 Fahrminuten von St.

Pölten und Wien entfernt. Das Grundstück liegt im Ortskern mit darauf situierter bestehenden Volkschule und Turnsaal. Die Topografie des Geländes wird durch einen Niveausprung im Osten charakterisiert. Entwurf - Der neue Schulkomplex "KVL" lässt sich in 3 Funktionsbereiche gliedern. In eine Volkschule, einen 3-gruppigen Kindergarten und einen Turnsaal. Während Volkschule und Kindergarten nur zu den normalen Betriebszeiten genützt werden, ist der Turnsaal auch am Abend für Vorträge, Veranstaltungen oder von örtlichen Vereinen bespielbar. Der Turnsaal sollte über einen Vorplatz mit ausreichendem Parkplatzangebot und einem repräsentativen Eingangsbereich verfügen.

Durch die Ausrichtung zum Ortszentrum hin, vermittelt er einen eigenständigen, öffentlich nutzbaren Charakter. In Richtung Osten werden die Kindergartengruppenräume situiert. Hier ergibt sich ein wunderbarer Blick auf dem "Weickmannriedel", dem Rodelhang im Winter. Die vorgelagerte Grünfläche wird als Freiraum für den Kindergarten nutzbar gemacht.

Im Süden befindet sich der Volkschultrakt mit dem anschließenden Schul-, und Pausenhof. Hier gilt es Freiräume zum Gewerbe hin zu positionieren, die Einfamilienhäuser vor zu hoher Lärmbelästigung zu schützen und die bestehende Sonneneinstrahlung sowie Aussicht zu erhalten. Die Volkschule erhält einen eigenen Haupteingang. Dabei wird es notwendig sein, einen großzügigen Vorplatz zu schaffen um den Kindern und Eltern ausreichend Platz zu bieten und den nötigen Abstand zur Hauptstrasse zu gewährleisten.

Formgebung - Durch die generierte Gebäudeform, werden die Freiräume von Kindergarten und Volkschule zur Straße hin abgeschirmt. Jeweils zwei "Arme" umschließen einen Freibereich (Volkschule, Kindergarten). Durch die Gebäudeform wird der Aussenraum gegliedert und zoniert. Die separaten Eingänge teilen die Kinderströme vormittags auf und sind so positioniert, das ein gesicherter An-, und Abholvorgang gewährleistet ist.

Die innere Erschließung erfolgt über ein zentrales Foyer, von wo aus alle Ebenen über eine Treppe oder barrierefrei über einen Lift erreichbar sind. Das Zentrum ist flächenmäßig größer ausgeführt um zusätzliche Bereiche wie Lernfreiräume, Bibliothek oder Gruppenarbeitsplätze zu integrieren und somit ein individuelles Lernen zu ermöglichen.

Die Klassenräume der Volkschule und Gruppenräume des Kindergartens, sind Richtung Osten und Süden ausgerichtet, mit direktem Blickbezug zu den Freibereichen. Der Turnsaal wird über die Nord-, und Westseite belichtet um störende Blendeffekte zu verhindern. Die jeweiligen Nebenräume werden zwischen Erschließungsflächen und Klassen-, Gruppenräumen angeordnet.

Fassade & Form - Diese zielt darauf ab, weiche Rundungen zu erzeugen, ähnlich den Kinderspielzeugen (abgerundete Kanten). Für die großflächigen Öffnungen, wird die Fassadenhülle als "Schlafdecke" betrachtet. Sie wird angehoben, wo ein starker natürlicher Lichteinfall benötigt wird (Eingangsbereiche, Gruppenräume, Klassenzimmer) und abgesenkt in den Räumen, wo die punktuelle Belichtung ausreicht. Die punktuelle Belichtung durch die perforierten Fassadenplatten, wird entweder als Erweiterung zur Glasfläche oder als Beleuchtung für die Nebenräume eingesetzt.

Zusammenfassung (Englisch)

Property - Brand Laaben lies at the foot of the "Schöpfl`s", the highest elevation of the Viennese wood, and a popular starting point for excursions and wanderings. Laaben is removed approx. 30 driving minutes from St. Pölten and Vienna. The property lies in the local core with on it of existing national school and gymnastic hall. The topography of the area is characterised by a level jump in the east. Draught - The new School complex "KVL" can be arranged of 3 functional areas. In a national school, kindergarten with three groups and a gymnastic hall. While national school and kindergarten are used only for the normal operation durations, the gymnastic hall is also recordable in the evening for talks, events or from local associations. The gymnastic hall should dispose of a forecourt with sufficient parking bay offer and a representative input area. By the adjustment to the local centre, he provides an independent, publicly usable character. In the direction of the east become the kindergarten group room's positions. Here a miraculous look on the "Weickmannriedel", the sledge slope arises in winter. The offshore green area is utilised as a clearance for the kindergarten.

In the south there is the national school tract with the next School, and break court. Here it is worth clearances to the trade to position to protect the single-family dwellings against too high noise pollution and to receive the existing solar irradiation as well as view. The national school receives own main entrance. Besides, it will be necessary to create a generous forecourt to offer enough place to the children and parents and to guarantee the necessary distance to the high street.

Styling - The clearances of kindergarten and national school are guarded by the generated building form, to the street. In each case two "arms" surround a free area (national school, kindergarten). The outside space is divided by the building form. The separate entrances split the child streams in the mornings.

The internal development occurs about a central entrance hall, from where from all levels about a stair or without barriers about a lift are accessible. The centre is explained according to surface greater to integrate additional areas like learning clearances, library or group jobs and to allow therefore an individual learning.

The classrooms of the national school and group rooms of the kindergarten, are aimed in the direction of east and the south, with direct look relation to the free areas. The gymnastic hall becomes about the north, and west side exposes around annoying sunbeams to prevent.

The respective next rooms are arranged between development surfaces and classes, to group rooms.

Facade & form - This is designed to generate softy curvatures, like the child's play witnesses (rounded edges). For the wide openings, the facade cover is looked as "a duvet". It is raised where a strong natural incidence of light is required (input areas, group rooms, classrooms) and lowered in the rooms where the selective exposure is sufficient. The selective exposure by the perforated facade records, is used either as an enlargement to the glass surface or as a lighting for the next rooms.