Titelaufnahme

Titel
Bauland in Gefährdungsbereichen : rechtlicher Umgang mit Bauland in gefährdeten Bereichen in Österreich und der Schweiz / von Arthur Schindelegger
VerfasserSchindelegger, Arthur
Begutachter / BegutachterinKanonier, Arthur
Erschienen2012
Umfang99 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Naturgefahrenmanagement / Planungsrecht / Flächenwidmungsplanung / örtlichen Raumordnung
Schlagwörter (EN)hazard management / planning law / land use planning / local planning
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-58554 Persistent Identifier (URN)
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Bauland in Gefährdungsbereichen [7.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Siedlungsraum des Menschen und Einflussbereiche von Naturgefahren überschneiden sich seit jeher. Österreich und die Schweiz sind zwei Länder, die sich aufgrund ihrer Topographie mit unterschiedlichen Naturgefahren in der Raumplanung auseinandersetzen müssen. Die Arbeit untersucht in einer vergleichenden Studie die rechtlichen Regelungen zu Naturgefahren in der Widmungs- bzw.

Nutzungsplanung in den österreichischen Bundesländern und dem schweizer Kanton Graubünden. Um die praktische Umsetzung der rechtlichen Regelungen beurteilen zu können, wurden einige Experten zur Thematik interviewt. Es zeigt sich, dass es nach der Jahrtausendwende bereits eine intensive Auseinandersetzung mit dem Themenbereich im Zuge einiger Projekten gegeben hat. Die resultierenden Empfehlungen wurden allerdings nur in geringem Mass umgesetzt. Von rechtlicher Seite gibt es nach wie vor einen Bedarf, die Bestimmungen zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Weiters wäre es notwendig Gefährdungsbereiche, die in der Regel als Fachgutachten vorliegen, durchwegs zu funktionalisieren und im Planungsrecht verbindlich zu verankern.

Zusammenfassung (Englisch)

The settlement area of people and the influence areas of natural hazards has always overlapped. Austria and Switzerland are two countries that have to deal with different natural hazards in land use planning due to their topography. The paper examines in a comparative study the legal regulations on natural hazards in land use planning in the Austrian provinces, and the Swiss canton of Graubünden. To assess the practical implementation of legal regulations, some experts were interviewed on the subject. It turns out that after the turn of the millennium an intense discussion of the topic took place. But the recommendations were not implemented for the most part. Relating to the legal basis, there is still a need for simplifying and unifying the regulations. Furthermore, it would be necessary to functionalise hazard areas, which are available generally as expert opinions, consistently and to install them bindingly in planning law.