Titelaufnahme

Titel
Zentrum für Naturschutz und Artenvielfalt - Tiergarten Schönbrunn / von Daniel Sautter
VerfasserSautter, Daniel
Begutachter / BegutachterinMartens, Bob
Erschienen2012
Umfang111 S. : zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Mag.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Zoo / Tiergehege / Tiergarten Schönbrunn
Schlagwörter (EN)zoo / animal architecture / schoenbrunn zoo
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-56792 Persistent Identifier (URN)
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Zentrum für Naturschutz und Artenvielfalt - Tiergarten Schönbrunn [21.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Tiergarten Schönbrunn zählt zu den beliebtesten Zoos Europas. Pro Jahr werden weit mehr als zwei Millionen Besucher angezogen, nicht zuletzt durch die besondere Atmosphäre der barocken Schloßanlage Schönbrunn.

Was für Besucher reizvoll erscheint, bedeutet für die moderne Tierhaltung ein Problem; beengte Platzverhältnisse und durch den Denkmalschutz beschränkte Adaptionsmöglichkeiten stellen Planer und Verwaltung vor immer neue Herausforderungen. Anforderungen an die Konzeption und Gestaltung moderner Anlagen und Tierhäuser verändern sich immer schneller.

Der Themenkomplex Tiergarten umfasst vielschichtige Nutzerstrukturen; der Spagat zwischen den besonderen Bedürfnissen der verschiedenen Tierarten als Bewohner und dem Menschen als Ausstellungsbesucher stellt eine spannende Planungsaufgabe dar.

Können Bauformen oder Konzepte gefunden werden, die den verschiedenen Interessenbereichen gerecht werden? Kann der Tierpark Schönbrunn auch im historischen Kontext eine Lösung für die Zukunft finden oder ist der Tierpark in seiner jetzigen Form ein Auslaufmodell? Zoos sehen sich selbst als Bildungsinstitution, jedoch gehen Ziel und Realität weit auseinander. Wie könnte der Zoo als Ort der informellen Bildung seinem Auftrag gerecht werden? Jede Tierart besitzt eigene, artspezifische Verhaltensweisen, die bestimmte Formen der Gehegeausgestaltung fordern. In der Kürze der Zeit und ohne entsprechende zoologische Erfahrung besteht vielmehr der Anspruch, eine Rahmenarchitektur zu schaffen und Möglichkeiten aufzuzeigen, nicht die Gehege-Gestaltung im Detail auszuformulieren.