Titelaufnahme

Titel
stadt park BÜHNE wien / von Theresa Sablatnig
VerfasserSablatnig, Theresa
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
Erschienen2011
Umfang99 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Spielstätte / Stadtpark / Wienfluss / Proberaum / Aufführung / Wien / Wienflussbecken
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-56486 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die "stadt park BÜHNE wien" ist ein Aufführungszentrum mit Proberäumen und Tonstudios für Studenten der Wiener Konservatorien, aber auch für Privatpersonen, im Stadtpark in Wien. Die einzelnen Konservatorien verfügen alle über eigene, oft auf lange Zeit ausgebuchte, Proberäumlichkeiten, jedoch fehlt es vor allem an einer gemeinsamen Probe- und Austauschplattform für Studenten der verschiedenen Konservatorien. Wie der Name bereits verrät, liegt das Planungsareal des Veranstaltungs- und Probezentrums "stadt park BÜHNE wien" in einer Schutzzone eines historischen Parks mit berücksichtigungswürdigen Baumbestand. Ein Ziel des Projekts war es, den Eindruck einer historischen Parkanlage an der Oberfläche weitest möglich zu bewahren. Daher wurde das gesamte Gebäude unterhalb des Stadtpark-Niveaus konzepiert und auf die Park-prägenden Baumgruppen und die teilweise denkmalgeschützten Bäumen Rücksicht genommen. Das Herabsetzen des Baukörpers führte zu einer Öffnung der Wienflussmauer. Die zuvor lineare Kontur der Flussmauer verwandelte sich in eine leicht geschwungene, mäanderförmige Linie, wodurch sich spannende Ein- und Ausblicke im ansonsten recht monoton wirkenden Wienflussbecken ergeben.

Das Projekt stellt mit Hilfe der Architektur einerseits eine Verbindung der Wiener Altstadt mit dem verwaisten Flussbecken her, andererseits versucht es Musik und Natur miteinander zu vereinen. Neben der städtebaulich-, historisch- und landschaftsarchitektonisch herausfordernden Ausgangslage ist selbstverständlich auch die Funktionalität dieses öffentlichen Gebäudes von höchster Wichtigkeit.

Der Entwurf soll nicht nur sämtlichen funktionellen Anforderungen entsprechen, sondern auch auf zukunftsweisende Theatertendenzen eingehen und neuartige Aufführungsformen beheimaten können.