Titelaufnahme

Titel
Zentrum für islamische Kunst und Kultur - mehr als beten / von Adnan Balic
VerfasserBalic, Adnan
Begutachter / BegutachterinJadric, Mladen ; Luchsinger, Christoph ; Döring-Williams, Marina
Erschienen2011
Umfang101 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Zentrum / islam / Kunst / Kultur
Schlagwörter (EN)center / Islam / art / culture
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-56451 Persistent Identifier (URN)
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Zentrum für islamische Kunst und Kultur - mehr als beten [22.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es besteht kein Zweifel, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema Islam seit Jahren in Europa hohe Wellen schlägt. Gerade in letzter Zeit aber, nicht zuletzt wegen der Volksabstimmung in der Schweiz zum Thema Minarettverbot, eine Tendenz, die auch in anderen Ländern sehr deutlich zu spüren ist, oder durch die Bürgermeisterwahlen im Herbst 2010 in Wien, hat das Thema die Menschen schnell polarisiert. Zum Thema Islam in Europa scheint jeder eine Meinung zu haben, wenn auch bei näherer Betrachtung, den meisten Meinungen jegliche begründete Grundlage oder Argumentation fehlt. Wie kamen also diese Tendenzen und diese Dynamik zustande? Können alte Vorurteile allein diese negative Allgemeinstimmung in Europa gegen den Islam auslösen? Welche Rolle spielen dabei die Menschen, sowohl die Europäer als auch die Muslime selbst? Diese Arbeit soll sich einerseits mit dem Bild des Islams in Österreich, speziell in Wien beschäftigen, andererseits Lösungsvorschläge aufzeigen.

Aus der Sicht der Architektur sollen Möglichkeiten angeführt werden das Miteinander zu fördern und dabei die Vorteile, sowohl der Unterschiede als auch der Gemeinsamkeiten zu nutzen und damit die Gesellschaft zu bereichern. Gerade im Bereich der Architektur gab es in den letzten Jahren einige Konfliktpunkte, die hier erläutert werden. Die Architektur ist es aber auch, die ein großes Potenzial in sich birgt, Verbesserungen und Fortschritte zu ermöglichen und zu fördern. Unabhängig der Herkunft der Muslime sollte das gemeinsame Ziel sein, die Manifestation eines europäischen Islams auch in der Architektur anzustreben und damit nicht nur die gemeinsame Identität und Präsentation in der Gesellschaft zu stärken sondern auch das städtebauliche Umfeld zu bereichern.