Titelaufnahme

Titel
Denkmal. Was nun? : Überlegungen zum Umgang mit denkmalgeschützten Objekten am Beispiel der Spinnerei in Teesdorf / von Daniel Koller
VerfasserKoller, Daniel
Begutachter / BegutachterinJäger-Klein, Caroline
Erschienen2012
Umfang95 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Teesdorf / Spinnerei / Denkmalschutz / Hotel / Technologiezentrum / Industriebau / Bestand / Denkmal / Denkmalschutzgesetz
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-56354 Persistent Identifier (URN)
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Denkmal. Was nun? [19.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit bietet einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Denkmalpflege, insbesondere der Denkmalpflege von Industriebauten. Die Kernaussagen des 1923 erlassenen Denkmalschutzgesetzes und seine Auswirkungen auf die Beteiligten im Arbeitsfeld der Denkmalpflege werden ebenso analysiert wie die unterschiedlichen Interessen, die zwischen Denkmalschützern und Eigentümern von Denkmälern bestehen. Dem Denkmalschutz stehen verschiedene Mittel, wie z.B. Fördergelder, zur Verfügung, um den Erhalt von Denkmälern zu unterstützen. Zudem stellt das Denkmalamt Beratung und technische Richtlinien parat, welche Entwurfsarbeiten im Denkmal erleichtern sollen. Als eine wichtige Aufgabe der Denkmalschützer wird auch die Bewusstseinsbildung angesehen. Durch sie soll die Bedeutung von Denkmälern im Allgemeinen und Industriedenkmälern im Besonderen klar gemacht werden. Anhand von realisierten Projekten in Industriedenkmälern wird aufgezeigt, dass durch innovative technische Lösungen und das richtige Nutzungskonzept eine zeitgenössische Nutzung von Baudenkmälern möglich ist. Grundvoraussetzung für eine attraktive Realisierung ist, dass Flexibilität bei Eigentümern und beteiligten Behörden gegeben ist. Die denkmalgeschützte Spinnerei in Teesdorf dient als Beispiel, um die verschiedenen Perspektiven der Beteiligten einer Unterschutzstellung zu betrachten. Durch einen Entwurf eines Technologiezentrums und eines Hotels in der Spinnerei wird dargestellt, dass eine architektonisch ansprechende Nutzung möglich und dies auch technisch realisierbar ist.

Aus diesem Grund wurden auch Detaillösungen erarbeitet, die wesentliche Schnittpunkte des Bestandes mit Einbauten auflösen.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis describes the historical development of built heritage conservation, specially the conser-vation of industrial buildings. In 1923 the law for conservation of monument in Austria was founded. This law builds the base for monument conservators. The conservation of monuments is belonging to the ministry of arts and cultures. The conservators of monuments have different instruments to advance the preservation of monuments. A very important part of their work is to form opinions and to recreate awareness of the importance of industrial monuments. Owners of monuments and conservators often have very different interests. Monuments owners aspire to financial success, conservators primary are interested to protect the built heritage. By the way of examples the redevelopment of the tobacco-factory in Linz and the redevelopment of the Van Nelle Factory in Rotterdam show successful contemporary using of protected factories. Analyses of the situation of the protected spinning company in Teesdorf describe the situation of owner and conservators. The results of the analyses form the base for the practical part of this diploma thesis.

Plans and details for the spinning company in Teesdorf should exemplary show solutions according interests of all involved parties. The design work provides a science park and an annexed hotel in the spinnery.