Titelaufnahme

Titel
Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Krems an der Donau / von Hubert Jagsch
Weitere Titel
The virtual reconstruction of the synagogue in Krems an der Donau
Verfasser / Verfasserin Jagsch, Hubert
Begutachter / BegutachterinMartens, Bob
Erschienen2013
Umfang103, XX Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Synagoge / Krems / Max Fleischer / Rekonstruktion / Virtuelle Rekonstruktion / Jüdisch / Jüdische Gemeinde / Verlorene Architektur / Geschichte 1823 - 1938 / Synagogenrekonstruktion
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-56271 Persistent Identifier (URN)
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Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Krems an der Donau [11.87 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung deutsch Unter Prof. Bob Martens entstand im Gedenkjahr 1998 die Idee, zerstörte Synagogen virtuell zu rekonstruieren. Nachdem im Jahr 1995 an der TU-Darmstadt schon Synagogen, die unter den Nationalsozialisten zerstört wurden, systematisch rekonstruiert wurden, sollte nun auch in Wien ein solches Projekt gestartet werden.

Es folgten die computergestützten Rekonstruktionen von Wiener Synagogen, mittlerweile wurden über 20 Bauten virtuell für die Nachwelt bearbeitet.

Da der Wirkungsbereich der damaligen Synagogenarchitekten neben der Hauptstadt auch in den Ländern der Monarchie lag, wurden im Lauf der Zeit auch diese Synagogen erfasst und rekonstruiert.

Ziel dieser Rekonstruktionen ist nicht nur das Aufzeigen des kulturellen Verlustes und das Erinnern an zerstörte Gotteshäuser, sondern auch eine möglichst umfassende virtuelle Datenbank der abgerissenen Synagogen anzulegen.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Synagoge in Krems an der Donau, welche zwar die Reichskristallnacht nahezu unbeschadet überdauert hatte, jedoch 1978 für den Neubau eines Büro- und Geschäftshauses abgerissen wurde.

Neben dem virtuellen Gebäudemodell soll der schriftliche Teil dieses ergänzen und dokumentieren.

Im ersten Teil wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Krems von den Anfängen im 12. Jahrhundert über die Höhepunkte in der Zeit um 1900 bis hin zum Ende im Jahr 1938 beleuchtet. Die Baugeschichte der Synagoge, die eng mit der Geschichte der Bildung der Israelitischen Kultusgemeinde verbunden ist, wird ebenso behandelt wie die Synagoge selbst. Eine ausführliche Beschreibung des Baues und dessen Baustils erfolgt nach einer kurzen Vorstellung des Architekten Max Fleischer.

Im zweiten Teil werden die Recherche und das Quellmaterial betrachtet.

Neben den zahlreichen Bildquellen sind auch drei Originalteile der Synagoge erhalten. Die Differenzen zwischen den Quellen und deren Interpretation führen zur eigentlichen Rekonstruktionsarbeit. Um die digitalen Daten auch in späterer Folge weiter bearbeiten zu können wird eine genaue Dokumentation des Projektes angeschlossen. Somit kann, sollten neue Quellen oder Erkenntnisse eine Überarbeitung erforderlich machen, das Projekt einfach erweitert werden.

Der letzte Teil zeigt das Ergebnis der Rekonstruktion in Form von Schaubildern, die das Gebäude von Außen als auch von Innen zeigen.

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