Titelaufnahme

Titel
ROLLMOB mobiler Arbeitsplatz / von Marisa Lechthaler
VerfasserLechthaler, Marisa
Begutachter / BegutachterinBrullmann, Cuno
Erschienen2013
Umfang161 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)mobiler Arbeitsplatz / multifunktionaler Arbeitsplatz / modular /
Schlagwörter (EN)mobile workingspace / multifunctional workingspace / modular /
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-55062 Persistent Identifier (URN)
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ROLLMOB mobiler Arbeitsplatz [31.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ich spiele mich mit dem Gedanken, wie es wäre, den eigenen Arbeitsplatz mitnehmen zu können, mobil zu sein, die Zeit einige Jahre zurückzudrehen wo die Beziehung zwischen Kunden und Auftragsgeber intensiver war. Ich möchte die alte Handlungsweise neu interpretieren und in die heutige Zeit transformieren.

Ebenfalls möchte ich das Gefühl einer Gemeinschaft näher bringen, in einer Gesellschaft die sich gegenseitig immer mehr voneinander abgrenzt und der Aufwand soziale Kontakte zu pflegen steigt.

Die entwurfliche Aufgabe liegt in der Entwicklung eines transportablen, multifunktionalen und möglichst modularen Arbeitsraumes, der im öffentlichen Raum agiert. Der Arbeitsraum soll eine Mischung aus Wandlungsfähigkeit, Minimalität und Funktionalität enthalten. Durch die Modularität und Wandlungsfähigkeit soll es möglich werden, den Raum einer breiten Nutzergruppe anzupassen und neue innovative Arbeitsräume zu schaffen. Der mobile Arbeitsplatz bringt neue Möglichkeiten für unterschiedlichste Berufsgruppen und wird direkt vor Ort eingesetzt.

Aufgabengebeite des ROLLMOB:

Herstellung der Infrastruktur im suburbanen Raum.

Durch die oft schwere Erreichbarkeit von Infrastruktur im suburbanen Raum erscheint es mir besonders wichtig, diese fehlenden Einrichtungen den Nutzern wieder vor Ort anzubieten. Durch Zyklen von mobilen Diensten wie Arzt, Friseur, Bank, Kirche, usw. ist es möglich, viele Kunden an unterschiedlichen Teilen des Landes anzusprechen, die diese Einrichtungen nur schwer erreichen können.

Interventionen im Stadt und Dorfraum und die Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit sind wichtige Themen um persönliche Kontakte der Bewohner aufrechtzuerhalten. Durch die historische Gründung haben diese Strukturen alle Voraussetzungen um gut zu funktionieren. In den letzten Jahrzehnten hat das Leben auf der Straße an Attraktivität verloren.

Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, sich vor Ort zu treffen. Um leere öffentliche Plätze zu vermeiden, sollte man das Interesse wecken.

Kulturelle Veranstaltungen und Workshops könnten an den verschiedensten Stellen stattfinden. Der Einsatz des ROLLMOB ist für Anbieter und Besucher durch die neue Funktionalität und Erscheinungsform gleichermaßen interessant. Der dritte Einsatzbereich des ROLLMOB ist für das mobile Arbeiten rund um die Welt gedacht. Ein anpassbares und verwandlungsfähiges Objekt soll für viele Berufsgruppen, die mobil direkt vor Ort gebraucht werden, entwickelt werden. Die Verwendung reicht von mobilen Feldkrankenhäusern bis zu Forschungsstationen.