Titelaufnahme

Titel
Ausgliederungen staatlicher Immobilien im europäischen Vergleich / von Christian Huber
Verfasser / Verfasserin Huber, Christian
Begutachter / BegutachterinHöflechner, Peter
Erschienen2012
UmfangIII, 109 Bl.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-53879 Persistent Identifier (URN)
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Untersuchung mit dem Titel "Ausgliederung staatlicher Immobilien ausgewählter europäischer Staaten" basiert auf der Vorgangsweise unserer Republik zur Ausgliederung staatlicher Immobilien. Diese wird mit sieben ausgewählten europäischen Staaten verglichen. Die Darstellung der politischen Bindung im Falle einer ähnlichen ausgegliederten Gesellschaft, wie der BIG, zur jeweiligen Regierung, soll als Beantwortung der Forschungsfrage und Ziel dieser Arbeit sein. Die Wahl der sieben Vergleichsstaaten basiert auf den jeweils unterschiedlichen Entwicklungsstadien aus aktueller Sicht. Der Hintergrund diese Arbeit soll einen weiteren Beitrag zur Möglichkeit der Ausgliederung von Gesellschaften aus den Staatshaushalt liefern und diese auf einen kritischen Weg erläutern. Das Aufzeigen von politischen Steuerungen und der Budgetbeschönigung eines Staatshaushaltes, sind nur die wichtigsten Hintergründe welche es zu durchleuchten gilt. Der Beginn dieser These erfordert die Aufstellung der Hypothese: "Wenn man staatliche Immobilien aus der Bundesverwaltung in eine Kapitalgesellschaft mit Bundesanteilen überträgt, kommt es automatisch, neben einer wirtschaftlich optimierten Nutzung und Kostenersparnissen für den Steuerzahler, zum alleinigen Agieren der Gesellschaft in Fragen der Nutzung und Verwertung von ehemals staatlichen Liegenschaften", welche im weiteren Verlauf stets Untermauert bzw. wiederlegt wird. Als Methodisch anzusehen und zur Beantwortung der Forschungsfrage und zur Verifikation der aufgestellten Hypothese, werden zunächst die volkswirtschaftlichen Grundlagen der hervorgehobenen Staaten dargestellt um das Entwicklungsstreben des Staates zu erkennen. In einem weiteren Schritt kommt es zur vergleichenden Erörterung mit den österreichischen Erkenntnissen, mit welcher der Autor die Aussage zur korrekten Vorgangsweise unseres Staates hinterfragt. Die Existenz der österreichischen Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Deutschland (BImA) beweisen, dass die Schaffung einer umsetzbaren, gesellschaftspolitisch verträglichen, sowie wirtschaftlich geeigneter Lösung der Problematiken der inneffizienten und unwirtschaftlichen Nutzung von Staatsimmobilien ein Riegel vorgeschoben werden kann. Die politische Mitsprache der jeweiligen staatlichen Regierungen, lässt jedoch ein alleiniges Agieren in Fragen der Nutzung und Verwertung nicht zu.

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