Titelaufnahme

Titel
Die betriebliche Vorsorgewohnung : Unterschiede wie auch Vor- und Nachteile einer Vorsorgewohnung im Vergleich zur klassischen betrieblichen Vorsorge mit Wertpapierdeckung / von Thomas Gell
VerfasserGell, Thomas
Begutachter / BegutachterinMalloth, Thomas
Erschienen2012
UmfangIII, 67 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-52777 Persistent Identifier (URN)
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Die betriebliche Vorsorgewohnung [0.48 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Pensionssystem, wie es derzeit existiert könnte sich in den nächsten Jahrzehnten stark verändern und die Rahmenbedingungen nicht mehr dieselben sein. Man könnte sagen, dass das Pensionssystem im Umbruch ist. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich einerseits mit dem 3-Säulen Modell der Pensionsvorsorge in Österreich, sowie der Möglichkeit der betrieblichen Vorsorgewohnung als zusätzliches oder ergänzendes Modell für ein Einkommen nach der aktiven Erwerbstätigkeit. Weiters befindet sich derzeit das Budgetbegleitgesetz zum Stabilitätspaket 2012 in der Begutachtungsfrist. Einige Änderungen sollen aus heutiger Sicht bereits mit Anfang April 2012 in Kraft treten, andere möglicherweise etwas später zB 1. Mai 2012. Die kurze Begutachtungsfrist wird bereits von einigen Experten kritisiert. Auch hat sich UHBP dazu geäußert und kritisiert, dass einige Änderungen unausgereift sind und in eine längere "Ausformulierungsphase" bräuchten. Die vorliegende Arbeit wird durch die gesetzlichen Änderungen speziell im Bereich der Steuerlast für die Auszahlung von Firmenpensionen (geringere bis gar keine Steuerfreibeträge bzw Freikauf von zukünftigen Steuern für Firmenpensionen bereits zum jetzigen Zeitpunkt) betroffen sein, aber auch im Bereich der Immobilien wird sich steuerlich mit der Einführung der Gesetze im Zuge des Stabilitätspaketes 2012 einiges ändern. Für Immobilien wird aus heutiger Sicht die Spekulationsfrist zur Gänze fallen und eine neue Immobilieneinkommenssteuer (IESt) dazu führen, dass Zugewinne bei Verkäufen ab dem 1. Tag mit 25% zu besteuern sein werden. Die genauen Parameter, wie Zusammensetzung der Anschaffungskosten und abzugsfähige Kosten für die Ermittlung der Steuerlast sind derzeit in Diskussion und werden in den nächsten Tagen fixiert werden. Sämtliche oa Punkte betreffen die Renditeerwartungen sowie die Vergleichsmöglichkeiten bei der betrieblichen Vorsorgewohnung mit der betrieblichen Vorsorge mit Aktiendeckung oder Versicherung und sollten sobald sie in Kraft getreten sind auf ihre Auswirkungen analysiert und untersucht werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die betriebliche Vorsorgewohnung aus rein steuerlicher Sicht keine Alternative zur betrieblichen Vorsorge, wie sie im 3-Säulen Modell fixiert ist, darstellt. Wie bei jeder Investition in die Zukunft ist in vielen Fällen nicht nur reine Vernunft und Sachlichkeit ausschlaggebend für die Entscheidung wie investiert wird, sondern das Bauchgefühl" wie auch eine Affinität für gewisse Assetklassen sind des Öfteren die entscheidenden Kaufimpulse.