Titelaufnahme

Titel
Variantenstudie Großwürzberger Hof in Kallham OÖ / Roman Egger
VerfasserEgger, Roman
Begutachter / BegutachterinWiegand, Dietmar
Erschienen2013
Umfang55 teilw. gef. Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Variantenstudie / Hausruckhof / Öberösterreich / alternative Landwirtschaft / Wohnen
Schlagwörter (EN)variation studie / farm building / Upper Austria / alternative farming / dwellings
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-52501 Persistent Identifier (URN)
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Variantenstudie Großwürzberger Hof in Kallham OÖ [20.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bauernhöfe bzw. land- und forstwirtschaftliche Betriebe sind österreichweit eine der am weitest verbreiteten Gebäudeart. Rund 9 % des gesamten Gebäudebestandes in Österreich sind dieser Kategorie zuzuordnen (Leerstände nicht eingerechnet). Doch die Zahl der Betriebe nimmt kontinuierlich ab. Zwischen 1999 und 2010 wurde ein Rückgang von über 20 % verzeichnet. 2010 waren es somit noch 173.317 land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Dieser Trend ist auf Bezirksebene noch stärker zu spüren. Der Bezirk Grieskirchen verzeichnete 1996 noch 2.894 landwirtschaftliche Betriebe, 2008 waren es nur mehr 2.144. Ein Rückgang von 25,9 %.

Die Kleinstrukturen der heimischen Betriebe sind sicher ein Hauptgrund für diesen Rückgang. Aufgrund des internationalen Handels sind diese Kleinbetriebe im Vergleich zu Großstrukturen, wie beispielsweise in den USA, nicht mehr konkurrenzfähig.

Die Betriebsgröße und der damit verbundene Flächenbedarf wachsen auch in Oberösterreich seit Jahren. Während die Anzahl an klein- und mittelgroßen Betrieben (5 ha - 30 ha) stark abnimmt, steigt die Zahl der Großbetriebe mit 50 ha bis 200 ha.

Oft werden Betriebe deshalb aufgegeben, verkauft, verpachtet oder zusammengelegt. Die Betriebsgebäude verlieren ihren Nutzen und werden abgerissen oder dem Verfall überlassen. Der, das Landschaftsbild Österreichs prägende Gebäudetypus schwindet und muss neuen Großstrukturen weichen.

In dieser Arbeit soll der Bestand des 'Großwürzberger Hof durch eine neue Nutzungsform vor dem Verfall bewahrt werden und Möglichkeiten für ähnliche Höfe aufgezeigt werden. Eine derartige Neunutzung muss jedoch auch in einem wirtschaftlichen Rahmen stattfinden, um eine langfristige Strategie darzustellen.

Folgende Nutzungskonzepte werden untersucht und überprüft ob sie für den Betreiber des Hofs eine wirtschaftliche Lösung darstellen:

* Konventioneller Ackerbau-Betrieb * Konventioneller Schweinemast-Betrieb * Kürbis- & Gewürzbetrieb + 4 Wohneinheiten Um diese Untersuchungen durchführen zu können, ist sowohl eine Umgebungsanalyse als auch eine genaue Objektanalyse inklusive Bauaufmaß notwendig.