Titelaufnahme

Titel
Aufbereitung, Übertragung und Darstellung von Videobildern im Rahmen des SENSE-Projektes / von Franz Winter
VerfasserWinter, Franz
Begutachter / BegutachterinDietrich, Dietmar ; Bruckner, Dietmar
Erschienen2012
UmfangVIII, 106 S. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)SENSE / MPEG-4 / RTP / Video-Streaming / Linux
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-52266 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Aufbereitung, Übertragung und Darstellung von Videobildern im Rahmen des SENSE-Projektes [4.83 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das SENSE-Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung von Methoden für vernetzte, intelligente Sensoren. Das besondere an diesem Projekt ist, dass sich das Sensornetzwerk selbstständig auf eine unbekannte Umgebung einstellt. Um die entwickelten Methoden zu testen wurde eine Testplattform entwickelt, welches als Sicherheitsüberwachungssystem konzipiert wurde. Um das Überwachungssystem in einer realistischen Umgebung zu testen, wurde es dazu in einem Flughafen installiert. Ziel dieser Arbeit ist, weitere Funktionen in die Testplattform zu integrieren. So soll es dem Benutzer des Überwachungssystems ermöglicht werden, Videobilder von der Videokamera im Sensorknoten über eine Benutzeroberfläche am PC zu betrachten. Dabei soll es einerseits möglich sein, Live-Videobilder von einem Knoten zu betrachten, sowie On-Demand-Videobilder aus der im knoteninternen durchgeführten Videoaufnahme.

Bei der Entwicklung der Software musste beachtet werden, dass das in den Knoten eingebettete Computersystem nur eine begrenzte Größe an Speicher und Rechenleistung besitzt. Ein weitere Einschränkung stellte die limitierte Datenrate der mit Funk angebunden Sensorknoten dar.

Für die Umsetzung der Anforderungen müssen die Videodaten komprimiert werden, da die Kommunikationsinfrastruktur nicht ausreichend Bandbreite besitzt. Dazu bietet sich der MPEG-4/H.263-Encoders des i.MX31 an. Die Übertragung der komprimierten Videodaten erfolgt mit dem Streaming-Protokoll RTP. Für die Wiedergabe des Video-Streams wird der VLC Media Player verwendet, welcher in das Visualisierungsprogramm am PC eingebettet wurde. Die positive Begleiterscheinung der Videokompression ist, dass für die Speicherung der Videodaten ebenfalls weniger Speicherplatz benötigt wird. Die Speicherung der Videodaten kann auf der RAM/Flash-Disk beziehungsweise einen Massenspeicher welcher über USB angebunden ist, durchgeführt werden. Durch die Implementierung eines RTP Streaming-Services besteht die Möglichkeit auch andere Endgeräte in das System zu integrieren. So wäre es möglich, Videos auf ein Handy oder Tablet zu streamen.