Titelaufnahme

Titel
Der städtebauliche Planungsprozess : neue Perspektiven für die Hiller-Kaserne Linz-Ebelsberg / von Manuel Gattermayr
VerfasserGattermayr, Manuel
Begutachter / BegutachterinScheuvens, Rudolf
Erschienen2012
Umfang109 teilw. gef. Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Raumplanung / Städtebau / Planungsprozess / Linz / Stadtentwicklung / Stadterweiterung / Rahmenplanung / Perspektive
Schlagwörter (EN)spatial planning / urban development / Linz / urban expansion / spatial framework plan / perspective
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-52063 Persistent Identifier (URN)
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Der städtebauliche Planungsprozess [11.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der städtebauliche Planungsprozess trägt als Gestaltung von Stadterweiterung eine große Verantwortung gegenüber der Zukunft, stellt jedoch aufgrund verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen eine immer schwieriger zu erfüllende Aufgabe dar. Die zentrale Frage der Arbeit lautet, wie muss ein Planungsprozess gestaltet werden, um eine erfolgreiche Entwicklung eines Stadterweiterungsgebietes zu ermöglichen.

Das Fallbeispiel Hiller-Kaserne Linz-Ebelsberg, ein künftiges Stadtentwicklungsgebiet mit großem Potenzial für den Süden von Linz, wird dazu verwendet, eine städtebauliche Rahmenplanung zu entwerfen, die eine langfristig erfolgreiche Entwicklung ermöglicht. Die Rahmenplanung beinhaltet sowohl eine räumlich-städtebauliche Vorgabe als auch ein Prozessdesign für einen partizipativen Ablauf der Planung und kann als Basis für die Entwicklung des Areals verwendet werden.

Am Beginn der Arbeit steht eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema Stadterweiterung und dessen aktuellen Herausforderungen. Daraufhin wird eine Definition von städtebaulichem Erfolg formuliert und unter Bezugnahme auf ausgewählte Projekte erfolgsentscheidende Planungsprozesselemente angeführt. Nach einem intensiven Überblick über die lokalen Rahmenbedingungen von Ebelsberg, einer kritischen Betrachtung der städtebaulichen Entwicklung der Umgebung und der Darstellung von nahliegenden Szenarien für die Hiller-Kaserne, werden wünschenswerte Eigenschaften formuliert, welche die planungsrelevanten Ziele für den Ort darstellen. Daraus ergeben sich Perspektiven, die Erwartungen und Strategien zur Erreichung der Ziele beinhalten. In einem städtebaulichen Rahmenplan werden die räumlichen Vorgaben schließlich verortet und können dadurch besser kommuniziert werden. Der Plan bildet einen Vorentwurf eines städtebaulichen Rahmens und kann als Grundlage für einen öffentlichen Planungsprozess dienen. Der abschließende Entwurf eines Ablaufs und einer Organisationsstruktur für diesen Prozess bietet eine Umsetzungsstrategie für die dargestellten Perspektiven des Ortes, die eine langfristig erfolgreiche Entwicklung des Kasernen-Areals ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

The planning process of urban development, a more and more complex challenge due to changing societal conditions, bears a lot of responsibility regarding future options. The paper's central question is, how to design a planning process in order to enable a successful development for a specific area. The Hiller-Casern in Linz-Ebelsberg, a high potential, future development zone in the south of Linz, serves as a case study, to draw a framework development plan, contributing to a long-term, successful development of the area. Both, spatial guidelines and a process design for a participatory planning process are part of the final product, a framework, which serves as a basis for the development of the area.

After a theoretical discussion about urban expansion and its future challenges and a definition of successful urban development, an analysis of successful projects results in a selection of promising process-strategies. An intensive study of local circumstances and a description of both, the project area's major characteristics and the development of its surrounding, provides a basis for defining perspectives, the area's development goals. These perspectives are converted into strategies and finally into a spatial framework plan, providing an overview over the located measures. This plan's preliminary draft can be used in a participatory planning process, which is then outlined by a process design and an organisational structure. The process proposal demonstrates a possible strategy of implementing the perspectives, which enable a long-term, successful development of the Hiller-Casern area.