Titelaufnahme

Titel
Verkehrs- und Siedlungsentwicklung im Südraum von Wien - entspricht die tatsächliche Entwicklung den überörtlichen Zielvorgaben? : dargestellt anhand der Bezirke Baden, Mödling und Wien-Umgebung (Südteil) / von Alexander Schwaiger
VerfasserSchwaiger, Alexander
Begutachter / BegutachterinKlamer, Michael
Erschienen2012
Umfang127 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Verkehrsentwicklung / Siedlungsentwicklung
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-52051 Persistent Identifier (URN)
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Verkehrs- und Siedlungsentwicklung im Südraum von Wien - entspricht die tatsächliche Entwicklung den überörtlichen Zielvorgaben? [10.85 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Südraum von Wien ist allgemein als dynamische Region bekannt. Warum gerade dieses Gebiet so schnell wächst war Ausgangspunkt für die zentrale Frage, ob die tatsächliche Verkehrs- und Siedlungsentwicklung den überörtlichen Zielvorgaben entspricht.

Ausgehend von einem Hauptuntersuchungsgebiet entlang der A2 und einem erweiterten Untersuchungsgebiet entlang der A4 stellte sich heraus, dass diese aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen ungleiche Entwicklungen durchmachten. Mithilfe statistischer Daten und Experteninterviews wurde der Wandel der Untersuchungsgebiete in den letzten zirca 50 Jahren aufgezeigt. Als Folge rasanter Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklung kam es vor allem im Hauptuntersuchungsgebiet teilweise zu einer Überlastung des Raums, die zu Herausforderungen im Umgang mit Verkehrsbelastungen, Siedlungsdruck, Verlust der Qualität des Raums etc. geführt hat. Dies führte zu einem Umdenken, welches einen vorsichtigeren Umgang mit dem nach wie vor bestehenden Wachstum zur Folge hatte. Auf eine Phase des ungebremsten Wachstums folgte die Phase des überlegten Wachstums.

Nach der Analyse einiger überörtlicher Raumordnungskonzepte und -programme hinsichtlich ihrer Zielvorgaben zu den Themen Verkehrs- und Siedlungsentwicklung stellte sich einerseits heraus, dass sich die Ziele im Laufe der letzten Jahrzehnte nicht grundlegend änderten. Andererseits zeigte sich, dass die Entwicklung des Hauptuntersuchungsgebiets während des ungebremsten Wachstums kaum den Zielvorgaben entsprochen hat. Erst als sich unerwünschte Folgen des Wachstums einstellten, wurden Maßnahmen gesetzt, welche die Entwicklung in Richtung Zielvorgaben lenkte.

Die Arbeit hat gezeigt, dass die Raumplanung einerseits versucht, möglichst nachhaltige Ziele vorzugeben und Entwicklungen dementsprechend zu steuern. Andererseits stehen ihre beschränkten Möglichkeiten einer Vielzahl von Einflussfaktoren gegenüber, die nicht alle wunschgemäß koordiniert werden können.