Titelaufnahme

Titel
Urbane Transitformation : [die Triester Strasse im Wandel] / von Daniel Dutkowski
VerfasserDutkowski, Daniel
Begutachter / BegutachterinScheuvens, Rudolf
Erschienen2012
Umfang173 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Urbanität / Transformationsprozesse / öffentlicher Raum / Planung / Triester Straße / Wandel / Transitformation / Verkehr / Einfallstraße / Raum
Schlagwörter (EN)Urbanism / Transformational Process / Public Space / Planning / Triester Straße / Alteration / Transitformation / Traffic / Radial Highway / Space
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-51297 Persistent Identifier (URN)
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Urbane Transitformation [9.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Triester Straße ist eine wichtige Einfallstraße im Süden Wiens. Der Stadtraum entlang der Straße ist aufgrund des enormen Autoverkehrs von geringer Lebensqualität für die AnrainerInnen geprägt.

Als Produkt verschiedener Planungsgenerationen überlagern sich die vielfältigen Transformationsprozesse. Aus Sicht der Stadtentwicklung ist die Triester Straße ein spannender und heterogener Stadtraum. Auch wenn die Triester Straße in Wien und weit über die Grenzen der Stadt bekannt ist, so weiß man aus Sicht der Stadtplanung heute relativ wenig über die Straße. Diese Arbeit beschreibt die Entwicklung und den Wandel der Triester Straße. Im Vordergrund steht die Frage: Wie soll bzw. kann sich die Triester Straße und der angrenzende Stadtraum zukünftig weiterentwickeln? Durch die Auseinandersetzung mit den Menschen vor Ort, Lebenswelten, Wahrnehmungen und der Geschichte des Ortes entsteht eine neue Sichtweise und ein neues Verständnis für den Stadtraum der Triester Straße. Differenzierte Entwurfsmaßstäbe und eine Vielfalt an Methoden, Instrumenten und Werkzeugen erfassen und vermitteln die komplexen Zusammenhänge. Es scheint notwendig, sich von der rein verkehrsplanerischen Perspektive zu lösen und den Raum als soziale Schnittstelle unterschiedlicher NutzerInnen mit unterschiedlichen Anforderungen an den Raum zu begreifen. Es wird ein Bild der Straße vermittelt, welches die fehlende Gestaltungs- und Nutzungsqualität der Straße sowohl als Defizit, als auch als Chance aufzeigt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, neue Prozesse und Denkweisen im Bezug auf die Straße anzuregen und das Bewusstsein und die Wahrnehmung für den öffentlichen Raum zu schärfen. Dieses Dokument hat die Aufgabe der Vermittlung und gibt einen Handlungsrahmen für zukünftige Entwicklungen und Planungen vor, um die Straße und ihre angrenzenden Stadträume aus der Anonymität herauszulösen.

Zusammenfassung (Englisch)

The Triester Straße is an important radial highway in the south of Vienna. The urban fabric along the street is characterized by a low life quality for the local community caused by the enormous car traffic.

As a product of different generations of planning, manifold transformation processes are overlaying. The Triester Straße is an exciting and heterogenous urban fabric from the point of view of city development. Even though the Triester Straße is known in Vienna itself and over the citys' borders, little is known about the street from a city planning perspective. This paper describes the development and change of the Triester Straße.

In the foreground stands the question: How should respectively can the Triester Straße and the neighbouring urban fabric develop in the future? Through engaging with the local people, living environment, perceptions and the history of the place a new perception and a new understanding for the urban fabric of the Triester Straße develops. Differentiated design scales and a variety of methods and instruments capture and communicate the complex connections. It seems to be necessary to part from a perspective that is purely that of traffic planning and understand the space as a social intersection between various users with different requirements. A picture of the street, which identifies the missing design- and usabilityqualities of the street as both a deficit and a chance, is being communicated. The aim of this paper is to initiate new processes and ways of thinking in relation to the street und to raise the awareness for the public space. This document has the task of mediation and describes a scope of action for future developments and planning to break down the street and neighbouring urban fabrics from anonymity.