Titelaufnahme

Titel
Strategien zu Änderung von Mobilitätsverhalten im Sinne der Nachhaltigkeit : Beispiele und Wirksamkeit von Soft Policies / von Stephanie Radon
VerfasserRadon, Stephanie
Begutachter / BegutachterinHörl, Bardo
Erschienen2011
Umfang85 S. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Mobilität / Verkehr / Nachhaltigkeit / Soft Policies / Mobilitätskultur / Verkehrsverhalten
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-51125 Persistent Identifier (URN)
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Strategien zu Änderung von Mobilitätsverhalten im Sinne der Nachhaltigkeit [1.84 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Verkehr und Mobilität spielen in der allgemeinen Debatte um eine nachhaltige Entwicklung eine bedeutende Rolle. Viele Ziele einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung konnten bisher jedoch nicht erreicht werden, nicht-nachhaltige Trends im Verkehrsbereich setzen sich mitunter sogar weiterhin fort. Es besteht demnach weiterhin dringender Handlungsbedarf, um negative Entwicklungen aufzuhalten und einen allgemeinen Wandel der Mobilitätskultur einzuleiten.

Die Arbeit versucht die Grenzen des bisher verfolgten Leitbilds der Automobilität aufzuzeigen und setzt sich ausführlich mit Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Verkehr und Mobilität auseinander. Verschiedene Strategien für Nachhaltigkeit werden verglichen und auf den Verkehrsbereich umgelegt.

Sie gibt weiters einen Einblick in sozialwissenschaftliche Verkehrsforschung und legt verschiedene Modelle zur Erklärung von Verkehrsverhalten dar. Individuelles Verkehrshandeln ist ein Ergebnis des Zusammenspiels vieler unterschiedlicher Einflussfaktoren. Eine besondere Auseinandersetzung erfolgt mit sogenannten subjektiven Einflussfaktoren, die sich auf individuelle Handlungsmotive beziehen und wichtige Ansatzpunkte für die Entwicklung von Maßnahmen zur Veränderung des Verhaltens im Sinne der Nachhaltigkeit bieten können.

Die traditionelle Verkehrsplanung wird allmählich durch neue Formen der lenkenden Einflussnahme abgelöst. Grundsätze des Mobilitätsmanagements - eines der möglichen Handlungsfelder dieser neuen Form der Planung und Organisation - werden skizziert und der Maßnahmenbereich Soft Policies wird beschrieben. Beides gewinnt in Verkehrspolitik und -planung an Bedeutung, weswegen eine Auseinandersetzung sinnvoll erscheint.

Abschließend wird der Frage nachgegangen, welche Rolle Soft Policies im Rahmen einer integrierten Verkehrsplanung einnehmen können und sollen.

Konkrete Beispiele aus verschiedenen Strategiefeldern werden kurz vorgestellt und hinsichtlich ihrer Wirkungen untersucht. Einer zusammenfassenden vergleichenden Betrachtung folgen Handlungsempfehlungen für den Einsatz von Soft Policies im Verkehrsbereich.