Titelaufnahme

Titel
Vergleichende Untersuchungen zu Buhnen an der Donau östlich von Wien / von Michael Hämmerle
VerfasserHämmerle, Michael
Begutachter / BegutachterinKrouzecky, Norbert
Erschienen2013
Umfang147 S. : zahlr. Ill. u. graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Buhnen / Buhnenabstand / Flussbauliches Gesamtprojekt / deklinante Buhnen / Buhnenwurzel
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-50776 Persistent Identifier (URN)
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Vergleichende Untersuchungen zu Buhnen an der Donau östlich von Wien [19.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Donau ist östlich von Wien ein ungestauter Fluss. Durch die Regulierungen und die Errichtung von Flusskraftwerken stromaufwärts dieses Flussabschnittes tieft sich die Sohle der Donau aktuell um etwa 2 - 3,5 cm pro Jahr ein. Die Donausohle liegt in diesem Bereich um etwa 1 m tiefer als noch vor 50 Jahren. Diese Sohlerosion beeinträchtigt das ökologische Gleichgewicht des Nationalparks Donauauen nachhaltig. Zudem stellt die Donaustrecke zwischen Wien und der österreichisch-slowakischen Staatsgrenze derzeit eine wesentliche Schwachstelle für die Binnenschifffahrt dar. Um die Probleme in diesem Donauabschnitt zu lösen, hat das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) sowie die via-donau - österreichische Wasserstraßen Gesellschaft mbH das "Flussbauliche Gesamtprojekt Donau östlich von Wien" ins Leben gerufen. Dieses Projekt soll sowohl die Fahrwasserverhältnisse als auch die ökologischen Defizite im Bereich östlich von Wien verbessern.

Ein Teil dieses Gesamtprojektes bildet die Adaptierung bzw. Erneuerung bereits bestehender Querbauwerke - sogenannter Buhnen - innerhalb dieses Flussabschnittes.

Dazu wurden im Wasserbaulabor der TU Wien mehrere Versuchsserien durchgeführt, um mithilfe physikalischer Modelle unterschiedliche Buhnenformen und Buhnenabstände zu untersuchen. DI André Puntigam hat im Rahmen seiner Diplomarbeit in einer ersten Modellversuchsreihe die geeignete Buhnenform ermittelt. Darauf aufbauend werden nun in dieser Arbeit zuerst verschiedene Buhnenabstände untersucht, sodann werden in einer weiteren Modellreihe verschiedene Ausführungen der Einbindung der Buhnen in das Ufer (Buhnenwurzel) getestet. Hier werden diese Modellversuche beschrieben und entsprechend den Zielen des Flussbaulichen Gesamtprojektes qualitativ ausgewertet und einander gegenübergestellt. Somit soll eine optimale Buhne für dieses Projekt ermittelt werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind inzwischen in Pilotprojekten an der Donau praktisch umgesetzt worden.

Zusammenfassung (Englisch)

The Danube East of Vienna is a free-flowing river. As a result of the regulation work and the river power plants upstream, the river bed has deepened 2 - 3.5 cm per year at this stretch of the Danube.

Today the river bed is around 1m deeper than it was 50 years ago. This erosion of the river bed has had a negative and sustained effect on the ecological footprint of the Danube Floodplain National Park. Furthermore the stretch of the Danube between Vienna and the Austrian/Slovakian border is a known bottleneck for shipping. To resolve these problems the Integrated River Engineering Project on the Danube to the East of Vienna was implemented by the Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology (BMVIT) and via-donau - österreichische Wasserstraßen Gesellschaft mbH.

A part of this project is the adaptation and renewal of existing stream structures transverse to the flow direction, known as groynes. At the Vienna University of Technology's laboratory of Hydraulic Engineering, several physical models were developed to investigate suitable groyne shapes and groyne spacings.

In the first series of experiments, DI André Puntigam has determined the appropriate groynes configuration in his master thesis. This dissertation firstly builds on that research by analyzing varying groynes distances in a simulation test. As a second step, another series of testing researches variances of the groynes integration within the bank (groynes root). These model tests are described, qualitatively evaluated and compared in relation to the objectives of the Integrated River Engineering Project. The target is to find an optimal groyne for the project.

In the meantime the outputs of this thesis have already been implemented in a pilot project on the river Danube.