Titelaufnahme

Titel
Betreutes Wohnen und Werkstatt für behinderte Menschen in Edlitz : [in Zsarb. mit Marie-Noelle Peraud] / von Barbara Kuntner
VerfasserKuntner, Barbara
Begutachter / BegutachterinStieldorf, Karin
Erschienen2013
Umfang159 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2013
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Entwicklung Ortskern / Betreutes Wohnen / Werkstatt für behinderte Menschen / Barrierefrei / Zugang für Alle / ÖNORM B1600 / Nachhaltigkeit / Ökologische Baustoffe / Freiraumgestaltung
Schlagwörter (EN)centre development / assisted living / sheltered workshop for handicappes people / barrier-free / access for all / ÖNORM B1600 / sustainability / ecological building materials / spatial design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-50563 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Betreutes Wohnen und Werkstatt für behinderte Menschen in Edlitz [24.03 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Edlitz befindet sich im Südosten Niederösterreichs, im Bezirk Neunkirchen. Die kleine Marktgemeinde liegt direkt an der Südautobahn A2 und nur ca. 27 km südlich von Wiener Neustadt. Zurzeit plant die Gemeinde kleine, kostengünstige Startwohnungen für junge Menschen bzw.

Alleinerzieher. Auch in der Analyse hat sich ein erhöhter Bedarf an kleinen Wohnungen im Zentrum des Ortes ergeben. In der städtebauliche Analyse haben sich zwei Besonderheiten herauskristallisiert: zum einen die Zersiedelung der Ortschaft durch Neubauten außerhalb des Zentrums, wo früher Landwirtschaft betrieben wurde und zum anderen die leeren Grundstücke im Zentrum bzw. die "Verwilderung" einiger baufälliger Gebäude im Bauland-Kerngebiet. Im Ortszentrum, rund um das Amtsgebäude gibt es viele alte, leer stehende, nicht mehr renovierbare Bauten, welche nicht gerade zur Verschönerung des Ortbildes beitragen. Da diese Grundstücke zentral im Ort liegen, beruht der Entwurf darauf, das Zentrum zu verdichten und zu vermeiden, dass neue Wohnsiedlungen am Dorfrand entstehen. Im Entwurf spielen barrierefreie Zugänge, Sitzmöglichkeiten und Straßenmöbel eine wichtige Rolle. Zusätzlich wurde auf eine landschafltiche Gestaltung geachtet, welche auf eine Benutzung unterschiedlicher Menschen ausgelegt ist. Barrierefreies Bauen beinhaltet nicht nur Bauen für Menschen im Rollstuhl, sondern viel mehr für alle Menschen mit Beeinträchtigungen. In Österreich leben rund 1,6 Millionen Menschen mit Behinderung. Alleine 50.000 Menschen sind auf einen Rollstuhl angewiesen. Der Entwurf umfasst ein Betreutes Wohnen, einen Umbau eines früheren Gasthauses zur Werkstatt für behinderte Menschen und den barrierefreien Zugang zum Amtsgebäude. Auch in der Freiraumgestaltung wurde auf barrierefreie Zugänge für Alle geachtet.

Besondere Beachtung wurde auch auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt.