Titelaufnahme

Titel
Kennzahlen für das Management von Immobilienbeständen aus der Sicht institutioneller Investoren / von Astrid Grantner
VerfasserGrantner, Astrid
Begutachter / BegutachterinTeufelsdorfer, Herwig
Erschienen2010
Umfang78 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-50466 Persistent Identifier (URN)
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Kennzahlen für das Management von Immobilienbeständen aus der Sicht institutioneller Investoren [0.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Immobilienmanager stehen bei der Planung, Steuerung und Kontrolle des Immobilienbestandes vor der Herausforderung, die Komplexität des heterogenen Wirtschaftsgutes Immobilie auf die wesentlichen Informationen zu reduzieren. Quantitative Informationen können in Form von Kennzahlen hoch verdichtet und hierarchisch dargestellt werden. In der Betriebswirtschaft haben sich im Lauf des vergangenen Jahrhunderts mehrere Varianten von Kennzahlensystemen herausgebildet und etabliert. Ausgehend von Spitzenkennzahlen wie ROI oder EVA wurden rein mathematische, sach-logische oder Mischformen beider Systeme entwickelt. Die Anforderungen aus der Immobilienwirtschaft, die Spezifika von Immobilien und Immobilienmärkten lassen eine 1:1 Übertragbarkeit dieser betriebswirtschaftlichen Kennzahlensysteme z.B. aus Produktionsunternehmen kaum zu. In der vorliegenden Arbeit wird daher die Hypothese aufgestellt, dass ein Kennzahlensystem für die Immobilienbestandssteuerung aus Sicht des institutionellen Investors von den zentralen Erfolgsgrößen der Immobilieninvestments ausgehen muss. Investitionsentscheidungen werden basierend auf den Parametern Kaufpreis und Rendite getroffen. Die Ermittlung dieser Parameter erfolgt anhand von Immobilienbewertungsmethoden. Als Bewertungsmethode, die die Sicht des institutionellen Investors am besten widerspiegelt, wurde das DCF-Verfahren herangezogen. Das DCF-Verfahren dient in der Folge als strukturgebender Rahmen für die Ableitung von Objekt-Kennzahlen aus den Bereichen Einzahlungen, Auszahlungen, Verkehrswert und Rendite. Zusätzlich wurden die Themen Finanzierung und Potenzial als wichtige zusätzliche Kennzahlenbereiche ergänzt. Auf Portfolio-Ebene erfolgt eine Verdichtung und Analyse der Objekt-Kennzahlen, um so die Datengrundlage für die Steuerung des Bestandsportfolios zu schaffen. Aus den Bereichen geographische und sektorale Diversifikation, Vermietung, Bewirtschaftung, Markt, Rendite und Risiko ergeben sich zusätzliche Kennzahlenbereiche die für die Steuerung des Immobilienbestandes erforderlich sind.