Titelaufnahme

Titel
Mehr Wert? Facility Management als Beurteilungskriterium : Rolle der Planer: Urteile, Vorurteile. Wettbewerbe - Vergabeverfahren für geistige Leistungen / von Barbara Greiner
VerfasserGreiner, Barbara
Begutachter / BegutachterinBuresch, Gerhard
Erschienen2010
Umfang106 Bl.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-49884 Persistent Identifier (URN)
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Mehr Wert? Facility Management als Beurteilungskriterium [1.27 mb]
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Zusammenfassung (Englisch)

Das Thema der Masterthese ist Facility Management im Vergabewesen von Architekturwettbewerben. Ästhetik, Funktion und Wirtschaftlichkeit stehen zentral in Wettbewerbsvorbereitung und Ausschreibung, Ziel einer Wettbewerbsausschreibung ist "Gute Architektur" mit entsprechendem Mehrwert. In der Bewertung des Preisgerichts ist Wirtschaftlichkeit kaum präsent, Aspekte des Facility Managements sind gegenwärtig kein Beurteilungskriterium, die Jury bewertet überwiegend Ästhetik und Funktion. Kriterien des Facility Managements sollen nachvollziehbar messbar sein, Ziel dieser Thesis ist die Definition und Verankerung des Mehrwertes in der Projektentwicklung und in weiterer Folge die Empfehlung für den Umgang der Jury mit Beurteilungskriterien. Der Wettbewerb ist ein geeignetes Instrument im Vergabeverfahren, wenn entsprechende Vorgaben in der Wettbewerbsausschreibung eindeutig definiert bzw. derartige Freiräume in der Ausschreibung zulässig sind, sodass eine sachkundige,erfahrene Jury auch verborgene Entwicklungspotentiale erkennen und würdigen kann. Qualitätsmerkmale im Wettbewerbsverfahren, d.h. die Ausschreibung projektbezogener Kriterien, die Angabe in der Reihenfolge der Bedeutung, Aspekte der Kostenermittlung und Absichtserklärung, Erfahrung, Verantwortung, Qualifizierung und Zusammensetzung der Jury, Wert der Vorprüfung, und die Begleitung des Planungs- und Baugeschehens durch Jurymitglieder in der Praxis gewährleisten einen Mehrwert. Beziehen alle am Prozess Beteiligten von Anbeginn bereichsübergreifend wirtschaftliche Gedankengänge mit ein, und sind sie im Stande, diese mit zu vollziehen, ist Facility Management kein Mehraufwand. Zeitressourcen, Mitteleinsatz, generelles, innovatives Umdenken und die Fortbildung von Auftraggebern, Jurymitgliedern und Planern sind die wichtigsten Faktoren bei der Qualitätssicherung.Die Thesis gibt Ausblick auf die ganzheitliche Betrachtungsweise in Hinblick auf Ästhetik, Funktion und Wirtschaftlichkeit. Facility Management als Beurteilungskriterium im Vergabeverfahren, der nachhaltige, zukunftsorientierte Umgang mit Ressourcen nach Lebenszykluskosten inkl. Einbindung von Facility Managern in der Planungs- und Bauvorbereitung stellen sicher, dass sozialökonomischer, funktioneller und wirtschaftlicher Mehrwert Ergebnis eines gelungenen Bauvorhabens sind.