Titelaufnahme

Titel
Wohnbauentwicklung in Wien bis 2020 und Baulandmobilisierung / von Franz Starzinger
VerfasserStarzinger, Franz
Erschienen2010
UmfangII, 80 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Master Thesis, 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-49418 Persistent Identifier (URN)
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Wohnbauentwicklung in Wien bis 2020 und Baulandmobilisierung [1.48 mb]
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Zusammenfassung (Englisch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem prognostizierten Wohnungsbedarf für Wien und den in diesem Zusammenhang notwendigen Maßnahmen zur Boden- bzw. Baulandmobilisierung. Eingangs wird, nach einem kurzen historischen Rückblick, die demographische Entwicklung Wiens bis 2050 dargestellt. Ausgehend von der Anzahl der künftigen Einwohner Wiens wird in Folge - in Kapitel 3 - das Thema Wohnbauentwicklung behandelt. Auf Grundlage des erwarteten Anstiegs der Haushalte, insbesondere für den Zeitraum 2010 bis 2020, werden Studien und Szenarien hinsichtlich des künftig erforderlichen Wohnungsbedarfs analysiert und erklärt sowie eine Berechnung, basierend auf den gesicherten Annahmen und Erfahrungswerten aus der Immobilienbewertung, angestellt. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Boden- bzw. Baulandmobilisierung sowie den hiefür erforderlichen Voraussetzungen und Abhängigkeiten. Nach einer Einführung zu dieser Thematik wird anhand von über 800 untersuchten Projekten, welche in den letzten 15 Jahren in Wien realisiert bzw. geplant wurden, eine Flächenbedarfsprognose bis 2020 erstellt. Nach der Vorstellung der grundsätzlichen Aufgaben der Stadtplanung wird ausführlich erläutert, welche entscheidende Bedeutung die soziale und technische Infrastruktur für die Bodenmobilisierung haben. Basierend auf den Daten von über 600 Projektgebieten in Wien, mit einem Volumen von rd. 177.000 Wohneinheiten, wird ein Szenario über das künftige Ausmaß der erforderlichen Infrastruktur, dem diesbezüglich notwendigen Investitionsvolumen sowie entsprechender Finanzierungsmöglichkeiten erstellt. Nach einer Erklärung der Grundlagen und Aufgaben der Österreichischen Raumordnung folgt die Darstellung von baulandmobilisierenden Maßnahmen, die rechtlich bereits jetzt möglichen sind, sowie von denkbaren Alternativen bzw. Ergänzungen, mit welchen Bauland im erforderlichen Ausmaß künftig verfügbar gemacht werden könnte. Abschließend werden in den Schlussfolgerungen die wesentlichen Zahlen der prognostizierten demographischen Entwicklung für Wien, der mögliche Wohnungsbedarf p. a. bis 2020, die Dringlichkeit von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Baulandmobilisierung, die Notwendigkeit der Bereitstellung der sozialen und technischen Infrastruktur und die Gefahr, dass das derzeit noch funktionierende System zur Wohnraumschaffung in Wien zu kippen droht, angeführt.