Titelaufnahme

Titel
Vergleich der Bebauungsplanung in den Bundesländern Burgenland und Niederösterreich - gezeigt an den Beispielen Eisenstadt-Kirchäcker und Mödling / von Clemens Erich
VerfasserClemens, Erich
Begutachter / BegutachterinWalchhofer, Hans Peter
Erschienen2011
Umfang195 teilw. gef. Bl. : zahlr. Ill., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Raumplanung / Raumordnung / Bebauungsplanung / Eisenstadt / Mödling
Schlagwörter (EN)spatial planning / building regulation plan / Eisenstadt / Mödling
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-48776 Persistent Identifier (URN)
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Vergleich der Bebauungsplanung in den Bundesländern Burgenland und Niederösterreich - gezeigt an den Beispielen Eisenstadt-Kirchäcker und Mödling [15.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Bebauungsplan ist neben dem Flächenwidmungsplan und gegebenenfalls dem Entwicklungskonzept Teil des örtlichen Raumordnungsprogrammes, mit dem die Gemeinden im eigenen Wirkungsbereich vorausschauend die bauliche Entwicklung und Gestaltung ihres Gemeindegebietes zu ordnen haben.

Nach einer Einführung in die grundsätzlichen Aufgaben eines Bebauungsplanes, dessen wesentlichsten Regelungsinhalten und den damit in Berührung und Beziehung zueinander kommenden Akteuren beschreibt diese Arbeit die unterschiedliche Handhabung des Instrumentes Bebauungsplan in zwei benachbarten Bundesländern.

Zu diesem Zweck wird an einem Stadterweiterungsprojekt in der Landeshauptstadt Eisenstadt der Ablauf der Bebauungsplanung vom Stadtentwicklungskonzept und Masterplanung bis zum Teilbebauungsplan nachvollzogen und die bisherige bauliche Umsetzung beschrieben und bewertet. Dem gegenübergestellt wird das Beispiel Mödling, einer Kleinstadt im Süden Wiens, wo der Siedlungsentwicklung in einem prosperierenden Ballungsraum einer Millionenstadt nachgegangen und aufgezeigt wird, wie die Stadt Mödling auf die mannigfachen Probleme, die sich aus dieser Lage ergeben können, reagiert hat.

Subsumierend kann festgestellt werden, dass trotz unterschiedlicher historischer Ausgangslage die gesetzlichen Instrumentarien nur geringfügige Unterschiede aufweisen, wie ja auch die permanente Rücknahme von verpflichteten Bestimmungen in den Landesgesetzen, wie z.B. die Verpflichtung zur Verordnung von Bebauungsplänen, beiden Bundesländern gemeinsam ist. Gemeinsam unbefriedigend ist auch die mangelhafte Ausstattung der Gemeinden mit Bebauungsplänen. Im Vergleich der unmittelbaren Untersuchungsgebiete hat sich gezeigt, dass in Mödling - herausgefordert durch den starken Siedlungsdruck - die Bebauungsplanung vermehrt zur Bewahrung der hohen Lebens- und Wohnqualität herangezogen wird, in Eisenstadt hingegen die Möglichkeiten der Bebauungsplanung, einem neuen Stadtteil zu hoher Wohnqualität in einem städtebaulich adäquaten Umfeld zu verhelfen, nicht optimal genutzt wurde.