Titelaufnahme

Titel
Der interdisziplinäre Designworkshop als wissensgenerierendes Verfahren am Beispiel einer Geo-Tracking-Video-App für Smartphones / von Nina Kickinger
VerfasserKickinger, Nina
Begutachter / BegutachterinPurgathofer, Peter
Erschienen2012
Umfang158, VII S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)knowledge creation / interdisciplinary / design workshop / geo-referenced video / geo-tagged / smartphone / iphone / mobile / design methods / research through design
Schlagwörter (EN)Wissensgenerierung / interdisziplinär / Designworkshop / Georeferenzierte Videos / verortet / geo-tagged / Smartphone / iPhone / mobil / Designmethoden / Forschung durch Design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-48654 Persistent Identifier (URN)
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Der interdisziplinäre Designworkshop als wissensgenerierendes Verfahren am Beispiel einer Geo-Tracking-Video-App für Smartphones [7.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Designprozesse unterscheiden sich in grundlegenden Punkten von wissenschaftlichen Disziplinen, schaffen es aber dennoch gute Lösungen für Problemstellungen zu liefern. Vorliegende Diplomarbeit setzte sich zum Ziel anhand eines interdisziplinären Designworkshops im Hinblick auf eine Geo- Tracking-Video-Technologie zu ermitteln, ob Designprozesse Wissen generieren und wenn ja, Wissen welcher Art. Im ersten Teil der Arbeit werden theoretische Grundlagen zu Wissensgenerierung und Design im wissenschaftlichen Kontext gegeben. Darauffolgend wird im praktischen Teil zunächst der Planung des Designworkshops besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Abgesehen von der Beschreibung der von der Autorin erstellten TCam-App werden die Ergebnisse aufgrund von Videobeobachtung und Feedback der TeilnehmerInnen präsentiert. Es zeigt sich anhand der Generierung von produktbezogenem, personenbezogenem und prozessbezogenem Wissen, dass (interdisziplinäre) Designprozesse das Potenzial zur Wissensgenerierung haben, dennoch aufgrund der Kontextsensibilität bezüglich weiterer Generalisierungen vorsichtig umgegangen werden muss. Im Low-Tech-Prototyp für eine Web-Plattform manifestiert sich das aus dem Designprozess hervorgegangene und von der Autorin angereicherte Wissen. Über einen Vergleich der praktischen Vorgehensweise der Autorin mit ausgewählten Theorien wird die Arbeit schließlich in einen wissenschaftlichen Kontext eingebettet, wobei auch Aufschlüsse über andere Möglichkeiten in der Designforschung gegeben werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Design processes differ in elementary points from scientific disciplines. However, they manage to provide good solutions to problems.

This master thesis aims at investigating the ability of interdisciplinary design workshops to create knowledge and if so to identify which kind of knowledge is being created. Designing a geo-tracking video technology within a workshop is used as an example design process. In the first part of this study theories regarding knowledge creation and design in a scientific context are examined. The second part starts with a description of the workshop preparation, followed by an overview of the TCam app programmed by the author. The results are presented by means of an analysis of the video observation and feedback from the participants. On the basis of product-related, person-related and process-related knowledge creation the study shows that interdisciplinary design workshops have enormous potential for knowledge creation. However, considering the context-sensitivity of design processes, one should be careful with generalization. Apart from that, knowledge created in the design workshop and enriched by the author manifests itself in the low-tech prototype. Next to disclosing other possibilities in design research, a comparison of the study with selected theories finally embeds this master thesis in a scientific context.