Titelaufnahme

Titel
Evaluierung eines nichtlinearen Disparitätsmapping Ansatzes zur Anpassung von Stereo 3D Inhalten / von Sabine Stransky
VerfasserStransky, Sabine
Begutachter / BegutachterinGelautz, Margrit
Erschienen2012
Umfang83 Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)3D Stereo Video / Disparitätsmapping
Schlagwörter (EN)3D Stereo Video / Disparitymapping
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-48414 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Evaluierung eines nichtlinearen Disparitätsmapping Ansatzes zur Anpassung von Stereo 3D Inhalten [9.25 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bei der Produktion von hochqualitativen 3D-Filmen mittels Stereokameras stehen Filmschaffende oft vor der Herausforderung, eine Veränderung des 3D-Tiefeneindrucks in der Post-Produktion durchführen zu müssen, um ein angenehmes Tiefenerlebnis auf unterschiedlich großen Bildschirmen zu erhalten. Ziel dieser Arbeit ist es, ein Verfahren zur nachträglichen Korrektur des Tiefeneindrucks mittels des in "Nonlinear Disparity Mapping" [Lang et al. 2010] vorgestellten Ansatzes zu untersuchen.

Im ersten Schritt erfolgt eine Literaturrecherche über verschiedene Methoden zur Anpassung der Tiefenparameter für stereoskopische Filminhalte. Dabei wird auf Methoden zur tiefenbasierten Generierung von stereoskopischen 3D-Ansichten und auf die damit verbundenen Probleme eingegangen. Die Methode für "Nonlinear Disparity Mapping" wird im Detail vorgestellt. Im Weiteren wird ein Datensatz an Testbildern zusammengestellt und beschrieben. Dieser Datensatz wird anschließend zur Evaluierung der Methode mittels einer Benutzerstudie verwendet. In dieser subjektiven Evaluierung werden unterschiedliche Fragestellungen, bezüglich Tiefeneindruck und Sichtbarkeit von Artefakten, bei verschiedenen Kamerapositionen und Tiefeneinstellungen untersucht. Die Arbeit hat nach Auswertung der durchgeführten Usertests ergeben, dass eine Anpassung der Tiefenparameter mit der untersuchten Methode möglich ist, dass dies aber für externe Kamerapositionen in Bezug auf das Auftreten von unbeabsichtigten Artefakten in der Szene eine Verschlechterung darstellt.

Zusammenfassung (Englisch)

When producing a high quality 3D film via stereo cameras, producers often have to face the challenge to make changes of the depth perception in post production, in order to get a more comfortable depth experience on different screen sizes. The goal of this master thesis is to analyze a method for the post correction of the depth perception by "Nonlinear Disparity Mapping" [Lang et al. 2010].

In the first step, a literature review of the different methods for the adaption of depth parameters for stereoscopic films is performed. Here methods for a depth based generation of stereoscopic 3D views and the problems associated with it are discussed. The method for "Nonlinear Disparity Mapping" [Lang et al. 2010] is described in detail.

Furthermore, a dataset of test images is compiled and described. This dataset is used for the evaluation of the method by conducting a user study. In this subjective evaluation, different questions with various camera positions and depth options are investigated.

After an analysis of the performed user tests, the results have revealed that an adjustment of the depth parameters with the explored method is possible. For external camera positions, however, the occurrence of unintended artifacts was observed.