Titelaufnahme

Titel
Wohnen im Alter in Wien / Österreich - modulare 3te Zone / von Monika Bachleitner-Hofmann
VerfasserBachleitner-Hofmann, Monika
Begutachter / BegutachterinKarner, Franz
Erschienen2012
Umfang286 teilw. gef. S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2012
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnen im Alter / modulares Bauen
Schlagwörter (EN)Senior living / modular system
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-47899 Persistent Identifier (URN)
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Wohnen im Alter in Wien / Österreich - modulare 3te Zone [45.62 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem immer aktueller werdenden Problem der Überalterung unserer Gesellschaft und deren Auswirkung auf die Architektur.

Einerseits nimmt die Generation 50+ einen immer höheren Anteil der Bevölkerung ein, gleichzeitig steigt auch die Lebenserwartung stetig an. Somit verlängert sich die Pensionszeit und es gilt neue Modelle zu finden, in der die Pensionisten eine Beschäftigung finden können.

Dieses Problem, oftmals als ein soziologisches betrachtet, wird jedoch zunehmend auch zu einem architektonischen. Denn mithilfe der Architektur müssen einerseits ausreichend Wohnmöglichkeiten für alte Menschen geschaffen werden, andererseits dürfen diese auch nicht nur die Form einer Ruhestätte darstellen.

Die 50+ Gesellschaft ist aktiv wie nie zuvor und braucht mehr als Betreuungsstätten. Vielmehr sind Räumlichkeiten gefragt, in denen sie sich aktiv betätigen können und gebraucht fühlen.

Diese Entwicklung beschränkt sich nicht nur auf Österreich, sondern stellt für die gesamte Weltbevölkerung eine neue Herausforderung dar. Deshalb wird in der Arbeit versucht, ein Konzeptmodell zu entwickeln, das global anwendbar und adaptierbar ist.

Um die Idee zu veranschaulichen wird das Konzept an zwei verschiedenen Standorten auf unterschiedlichen Kontinenten erprobt.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Umsetzung in Wien, Österreich.

Die Globaltität stellt jedoch nur einen wichtigen Punkt des Projektes dar, genauso wichtig ist die Einbeziehung der Nutzer, die den individuellen Charakter in eine jede Variante bringt. Nur so wird ermöglicht, dass das System global und gleichzeitig individuell ist.

Um diese beiden Aspekte kombinieren zu können, wird auf ein Modulsystem zurückgegriffen, das Flexibiliät ermöglicht und auch den zukünftigen Bewohnern eine einfache Möglichkeit bietet, sich architektonisch miteinzubringen.

So entsteht ein von gewissem utopischen Charakter geprägtes Modell, das jedoch nicht realitätsfremd ist.

Es gibt einen Denkanstoß und schlägt gleichzeitig Lösungen vor, die sich weiterentwickeln lassen.

Zusammenfassung (Englisch)

The following paper deals with the matter of the increasing ageing of our society and its impact on architecture.

The age group 50+ is steadily increasing along with the life expectancy of the population. Therefore the retirement years are extending and new models that better represent this new profile need to be found.

This issue is often regarded as sociological. Nevertheless, it is much more complex than that, extending in many areas, such as architecture. In this field, it is not enough to provide sufficient accommodation for the elderly, but also something more than just a final resting place. The 50+ group is more active than ever and needs more than day care centers. This group need a space to be active and feel needed.

This tendency is not limited to Austria, it can be noticed worldwide.

There is a new challenge to develop a concept model that is globally applicable and adaptable.

To illustrate the idea, the concept is being tested at two different locations on different continents.

This thesis shows a variant in Vienna (Austria) Globalization represents only one important point of the project, equally important is the involvement of users, which bring the individual character in each version. Only then can this system be both global and individual. To combine these two aspects a modular system that allows flexibility to the residents is created.

The result is marked by a certain Utopian, but not unrealistic, character model. Proposing and at the same time instigating solutions that can evolve.