Titelaufnahme

Titel
Touch-Screen User Interface mit haptischem Feedback / von Andreas Schneider
VerfasserSchneider, Andreas
Begutachter / BegutachterinZagler, Wolfgang
Erschienen2011
Umfang97 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)User Interface / haptischem Feedback
Schlagwörter (EN)User Interface / haptic Feedback
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-45226 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Touch-Screen User Interface mit haptischem Feedback [3 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemstellung:

Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein universelles multimodales Userinterface zu entwerfen. Es soll möglich sein, das Gerät für verschiedene Zwecke zu verwenden. Es soll also eine Plattform entwickelt werden, die später individuell konfigurierbar ist. Zur Visualisierung soll ein Touchscreen zum Einsatz kommen. Die Größe dieses Touchscreens soll so gewählt werden, dass auch ältere Menschen gut damit arbeiten können. Konfigurierbar soll das Gerät über eine SD-Karte sein. Weiters sollen hier auch die anzuzeigenden Daten hinterlegt werden. Wichtig ist, dass der Touchscreen intuitiv bedienbar ist. Dazu soll ein neues Konzept zur Bedienung entwickelt werden, das den klassischen Doppelklick ersetzt. Insbesondere werden die Positionswahl und die Auslösung entkoppelt. Das Führen des Fingers über den Screen markiert die gewünschte Position, erst ein mechanischer Druck mit eindeutigem haptischem Feedback löst die gewählte Aktion aus. So soll das System vor allem für ältere Menschen einfacher zu bedienen sein.

Erwartetes Resultat:

Das erwartete Resultat ist die hard- und softwaremäßige Entwicklung eines demonstrationsfähigen Prototyps mit den oben genannten Eigenschaften.

Methodisches Vorgehen:

Der erste Schritt ist eine Recherche über verfügbare Prozessoren, Displays, Rams, etc. einschließlich eines Literaturstudiums zum Stand betreffend tangible User Interfaces. Danach soll im zweiten Schritt eine Leiterplatte entworfen werden. Im dritten Schritt sollen der Prototyp getestet und Treiber für die Hardware programmiert werden. Zuletzt soll die Funktionsweise getestet und eine Dokumentation erstellt werden.

State-of-the Art:

Elektronische Geräte sind in den letzten Jahren im Haushalt unverzichtbar geworden. So ist es heute auch für ältere Menschen kaum mehr möglich, der Technik zu entkommen. Zumindest eine Regelung für die Heizung oder Lüftungssteuerung kann man in nahezu jedem Haushalt finden.

Doch gerade diese sind für ältere Menschen schwierig zu bedienen. Der Grund dafür ist, dass die User Interfaces nicht an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können. Es handelt sich viel mehr um generische und sehr abstrakt gehaltene Oberflächen. Zu diesem Zweck soll das neue Gerät individuell an die betroffene Person angepasst werden können. Dadurch soll eine Vertrautheit mit bereits Bekanntem assoziiert werden können und eine einfach zu bedienende Konfigurationsschnittstelle kreiert werden.