Titelaufnahme

Titel
Der Kapazitätsnachweis für Gründerzeithäuser mit L-förmigem Grundriss / von Clemens Greinstetter
VerfasserGreinstetter, Clemens
Begutachter / BegutachterinKolbitsch, Andreas ; Höflinger, Michael
Erschienen2011
Umfang107 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Kapazitätsnachweis / Gründerzeithaus / Dachgeschossausbau
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-44882 Persistent Identifier (URN)
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Der Kapazitätsnachweis für Gründerzeithäuser mit L-förmigem Grundriss [14.66 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Arbeit ist es einen praxistauglichen Kapazitätsnachweis für Gründerzeithäuser mit L -förmigem Grundriss zu entwickeln. In Anlehnung an den bestehenden Kapazitätsnachweis für rechteckige Grundrisse, welcher von der Magistratsabteilung 37 S gefordert wird, werden die Erdbebenkräfte nach dem vereinfachten Antwortspektrenverfahren ermittelt. Um diesen Nachweis auch auf L -förmige Gebäude umsetzen zu können musste die Frage geklärt werden wie das durch die Ausmitte des Massenmittelpunkts enstehende Torsionsmoment auf die Wände verteilt werden soll. Die Aufteilung erfolgt in annähernd symmetrische, rechteckige Teile, welchen dann aufgrund der vorhandenen Hebelsarme ein Anteil aus der Torsion zugeteilt wird. Die Überlagerung der Anteile aus Torsion und Querkraft ergibt dann die resultierende Belastung der Wände. Für die untersuchte Grundrissform kam es zu einer Verbesserung des Bestands. Der neue Kapazitätsnachweis stellt nicht viel mehr Aufwand dar als der vorhandene und erweist sich als durchaus praxistauglich. Um das entwickelte Rechenmodell zu verifizieren sind noch weitere Untersuchungen und Vergleiche erforderlich.

Zusammenfassung (Englisch)

The goal of this masters thesis is to proof the capacity of Gründerzeit houses with L -shaped ground plan. In dependence on the existing proof for square ground plans, which is required by Magistratsabteilung 37 S, the seismic load is established with the simplified response spectrum method. In order to make this proof useable for L -shaped ground plans, one central question had to be resolved. How should the occuring torsional moment be distributed to the brick walls? The distribution ensues in nearly symmetrical square parts, which recieve share-based forces as function of the lever arms. Via superposition of the forces for torsion and shear force the resulting stress is gained. For the analysed ground plan, the capacity could be advanced. The new proof is not much more effort than the existing and therefore very practicable. The developed model should be verified by other methods.