Titelaufnahme

Titel
Beitrag von Umweltzonen bei der Reduzierung der verkehrsinduzierten Feinstaubbelastung am Beispiel Wien / von Ingomar Spolwind
VerfasserSpolwind, Ingomar
Begutachter / BegutachterinHauger, Georg
Erschienen2011
UmfangVII, 117 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Umweltzone, Feinstaub, Verkehr
Schlagwörter (EN)low emission zone, particulate matter, traffic
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-44340 Persistent Identifier (URN)
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Beitrag von Umweltzonen bei der Reduzierung der verkehrsinduzierten Feinstaubbelastung am Beispiel Wien [2.05 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit 1.1.2005 hat die EU eine Richtlinie erlassen, welche Grenzwerte für Feinstaub definiert. Seitdem sind in vielen europäischen Großstädten Übertretungen der Grenzwerte aufgetreten. Daher sind z. B.

in einigen deutschen Städten (Berlin bzw. Hannover) per 1.1.2008 Umweltzonen eingerichtet worden. Auch in Österreich ist eine Einführung nach deutschem Vorbild diskutiert worden. Allerdings ist der Beitrag von Umweltzonen bei der Reduzierung von Feinstaub von Anfang an umstritten gewesen.

Daraus hat sich die folgende Forschungsfrage entwickelt: "Welchen Beitrag kann die Ausweisung von Umweltzonen bei der Reduzierung der verkehrsinduzierten Feinstaubbelastung leisten - am Beispiel Wien?".

Zur ihrer Beantwortung ist folgende sechsstufige Vorgehensweise gewählt worden: Erstens, Aufzeigen der Relevanz des Themas, dh. der möglichen Konsequenzen für die Gesundheit und Umwelt infolge erhöhter Feinstaubwerte. Zweitens, Behandlung von quantitativen Aspekten von Einflussfaktoren (natürliche und anthropogene) auf die Höhe der Feinstaubbelastung. Drittens, Vergleich (Stärken-Schwächen-Analyse) des Instruments Umweltzone mit anderen (City-Maut, Parkraummanagement, Tempolimit, LKW-Durchfahrtsverbot und Straßenreinigung). Viertens, qualitative Analyse der Gestaltung europäischer Umweltzonen und Darstellung ihres Beitrags bei der Feinstaubreduzierung in abgestufter Form. Fünftens, Diskussion der Einschätzung des Feinstaub-Beitrags von deutschen Umweltzonen aus dem Blickwinkel verschiedener Akteure (Bereiche: Kommunalpolitik, Wirtschaft, Umwelt, Zeitungen, Automobilindustrie und Autoclubs). Sechstens, Vorschlag für die Ausweisung einer Umweltzone an der Wiener Taborstraße. Dabei wird zuerst die Feinstaubsituation in Wien beleuchtet und im Anschluss ein Vorgehen mittels des Handbuch für Emissionsfaktoren 3.1 und des Emissionsfaktorenansatzes nach Gehrig bei der Abschätzung der Feinstaubemissionen vor/nach Umweltzonen-Einführung skizziert.

Zusammenfassung (Englisch)

On the 1rst of January, 2005 the EU issued a guideline to set limits for particular matter. Since that time, there have been many limit exceedances in European cities. Therefore, starting with 1.1.2008 low emission zones were established in some German cities (e. g. Berlin resp. Hannover). A discussion concerning the introduction of low emission zones based on the German model has also taken place in Austria. However, the contribution of low emission zones to the reduction of particular matter has been argued over from the very beginning.

Hence the following research question was developed: "What contribution can the designation of low emission zones make to reduce the traffic-induced particulate air pollution - using the example of Vienna?" The following six-step approach was chosen to find answers: Firstly, showing the relevance of the topic, meaning, the possible effects on human health and environment due to increased PM levels. Secondly, treatment of quantitative aspects of factors (natural and anthropogenous) that alter the extent of particulate air pollution.

Thirdly, comparison (analysis of strengths and weaknesses) of the instrument "low emission zone" with others (congestion charge, parking management, speed limit, no entry for trucks, street cleaning).

Fourthly, qualitative analysis of the design of European low emission zones and illustration of their contribution to the fine dust reduction in a graduated form. Fifthly, discussion of the assessment of fine particle-contribution of German low emission zones from the perspective of different actors (areas: local politics, economy, environment, newspapers, automotive industry and auto clubs). Sixthly, proposal for the designation of a low emission zone at the Viennese Tabor street. At the outset of this there will be a closer look at the situation of particulate matter in Vienna and subsequently there will be an outline of a procedure for the estimation of particulate matter emissions pre-/past introducing a low emission zone by means of the handbook for emission factors 3.1 and the emission factor approach by Gehrig.