Titelaufnahme

Titel
Voice over IP integration in service component architecture / von Michael Pickelbauer
VerfasserPickelbauer, Michael
Begutachter / BegutachterinDietrich, Dietmar
Erschienen2011
UmfangVII, 94 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)VoIP / SIP / SOA / SCA / Integration
Schlagwörter (EN)VoIP / SIP / SOA / SCA / integration
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-44007 Persistent Identifier (URN)
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Voice over IP integration in service component architecture [7.44 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Paradigma der Service-oriented Architecture (SOA) fand in den letzten Jahren eine weite Verbreitung. Diese wurde durch die Vorzüge bei der Interoperabilität und Erweiterbarkeit vorangetrieben. Ebenso hat sich Voice over IP (VoIP) zur Übertragung von Multimedia über Computernetzwerke wie das Internet etabliert.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Sprachdiensten über paketorientierte Netzwerke in einem, auf einer SOA-basierenden, System. Ziel ist es, Informationen über VoIP-Anrufe den Diensten eines SOA-basierenden Systems bereitzustellen. Durch die Integration sollen die Vorteile und Möglichkeiten wie die Wiederverwendbarkeit oder die Komposition von Diensten eines SOA-basierenden Systems genützt werden.

Mit der vorliegenden Arbeit wird eine ressourcensparende Lösung angestrebt. Deshalb wird als Implementierung einer SOA das Framework Service Component Architecture (SCA) verwendet. Das weit verbreitete Session Initiation Protocol (SIP) wird zur Signalisierung für VoIP eingesetzt. Zum Auffangen und Abändern der Signalisierungsnachrichten wird ein Back-To-Back User Agent als Grundlage verwendet. Mit folgender Methode wird in der vorliegenden Arbeit vorgegangen: Zu Beginn wird der Stand von Wissenschaft und Technik untersucht. Darauf aufbauend werden unterschiedliche Ansätze entwickelt, wie Informationen über einen Anruf einer SCA bereitgestellt werden kann. Die vielversprechendste Lösung wird gewählt, um einen Prototypen zu erstellen.

Der Prototyp ist SIP-konform und wird als ein SCA-Service realisiert. Es werden Beispielanwendungen mit dem Prototypen umgesetzt, die den einfachen Zugriff auf die Anrufinformationen sowie die durch SCA bereitgestellten Möglichkeiten, wie die Wiederverwendbarkeit, zeigen.

Bei den Lasttests wurden wie erwartet Leistungseinbußen gegenüber spezialisierten SIP-Systemen gemessen, jedoch reicht bereits die erreichte Arbeitsgeschwindigkeit aus, um die Anforderungen an die Leistung zu erfüllen.

Zusammenfassung (Englisch)

The paradigm of Service-oriented Architecture (SOA) has gained ever increasing popularity due to its interoperability and extensibility. Similarly, Voice over IP (VoIP) has established for the transfer of media over computer networks, like the Internet.

The present thesis examines the integration of information from Voice over IP calls into a system based on SOA as well as the manipulation of these call information. The aim is to unveil whether services can access the call information in the same way as they would access information from commonplace services.

The focus of this work is to create a lightweight system. Therefore, Service Component Architecture (SCA) is chosen as an implementation of SOA. On the Voice over IP side the widely used Session Initiation Protocol (SIP) is chosen as the signaling protocol to interact with SCA.

The interaction is based on a Back-To-Back User Agent as this type of SIP server is most flexible and offers numerous interaction opportunities. Various approaches regarding how the information of a call can be inserted into SCA are developed and the most promising option is implemented as a prototype.

The prototype follows the SIP standard and is implemented as a service in SCA. With the prototype, sample applications are built which show the expected improvement in development speed and re-usability of the created services. Compared to implementations not using SCA, the prototype reveals drawbacks in performance. The achieved performance, however, is already sufficient to fulfill the requirements.