Titelaufnahme

Titel
Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Atzgersdorf / von Franziska Graber
VerfasserGraber, Franziska
Begutachter / BegutachterinMartens, Bob
Erschienen2010
UmfangVI, 99, XXX Bl. : 1 CD-ROM ; Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Atzgersdorf / Synagoge / Verlorene Architektur / Virtuelle Rekonstruktion / Jüdische Gemeinde / Geschichte 1823 - 1938 / Synagogenrekonstruktion
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-43828 Persistent Identifier (URN)
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Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Atzgersdorf [17.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Gedenkjahr 1998 entstand an der TU-Wien unter Prof. Bob Martens die Idee, zerstörte Wiener Synagogen virtuell zu rekonstruieren.

Vorbild war das an der TU-Darmstadt entwickelte Projekt "Synagogen in Deutschland - Eine Virtuelle Rekonstruktion". Die computergestützten Rekonstruktionen sollen den kulturellen Verlust aufzeigen, und die zerstörten Gotteshäuser wieder in Erinnerung rufen. Die Synagoge Atzgersdorf, im heutigen 23. Wiener Gemeindebezirk, ist eine dieser, während des Novemberpogroms 1938, zerstörten Synagogen. Die Basis der Diplomarbeit war der historische Hintergrund der Synagoge, und die Quellen, die die Rekonstruktion erst ermöglichten. Der historische Hintergrund umfasst die Geschichte der Juden in Niederösterreich und speziell in Liesing. Weiters wird die Baugeschichte der Synagoge und die Geschichte des Architekten Richard Esriels beschrieben. Vor der Rekonstruktion standen die Diskussion und die Beurteilung der gefundenen Quellen. Die Rekonstruktion erfolgte mit ArchiCAD von Graphisoft, einer CAD-Software. Es wird der Arbeitsprozess der Modellierung und die Strukturierung der Daten des virtuellen Modells im CAD-Programm beschrieben. Das Ergebnis der Rekonstruktion der Synagoge Atzgersdorf war ein virtuelles Gebäudemodell. Dieses bildete den Ausgangspunkt für Visualisierungen des Gebäudes. So entstanden mit Hilfe von ArtLantis, einem Renderprogramm, fotorealistische Abbildungen. Mit Hilfe eines 3D-Druckes wurde aus den Daten ein physisches Schnittmodell der Synagoge erzeugt.