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Titel
Historische Analyse von Wassertürmen und Revitalisierung des Wasserturms in Amstetten / von Margit Wurzer
VerfasserWurzer, Margit
Begutachter / BegutachterinStadler, Gerhard
Erschienen2010
Umfang96, [33] Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2010
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Wasserturm / Wassertürme / Amstetten / Revitalisierung / Industriedenkmal
Schlagwörter (EN)water tower
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-40603 Persistent Identifier (URN)
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Historische Analyse von Wassertürmen und Revitalisierung des Wasserturms in Amstetten [10.89 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Wassertürme im deutschsprachigen Raum, deren Geschichte, unterschiedlichen Bauformen und bautechnischen Lösungen.

Der Wasserturm - ein Denkmal der Technik und Baugeschichte der Wasserversorgung - ist noch stärker als andere Bauten der Vergangenheit von Verfall und Zerstörung bedroht, da er durch neue technische Entwicklungen seinen ursprünglichen Zweck verloren hat. Eine große Anzahl von Wasserhochbehältern des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wurde bereits abgerissen, weil deren Erhalt zu teuer war bzw. mussten sie neueren Bauwerken weichen. Anhand von Beispielen soll aufgezeigt werden, wie Wassertürme unter denkmalpflegerischen Aspekten umgenutzt und somit vom Abriss bewahrt wurden.

Ausgehend von den theoretischen Grundlagen der Industriearchäologie und Denkmalpflege, wird am Beispiel des Wasserturms in Amstetten ein Entwurfskonzept erarbeitet, das eine mögliche Umnutzung für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude vorschlägt. Der 1908 erbaute Wasserturm in Amstetten verlor durch die Elektrifizierung des Bahnbetriebes (1951/52) seinen ursprünglichen Zweck - die Versorgung der Dampflokomotiven mit Wasser - und ist seither ohne wesentliche Nutzung.

Im Zuge der Revitalisierung soll für den in Privatbesitz stehenden Wasserturm ein Veranstaltungszentrum sowie ein Gastronomiebetrieb im oberen Teil des Turms geplant werden. Ziel ist es, den Wasserturm der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dadurch den weiteren Verfall des Bauwerks zu stoppen.

Zusammenfassung (Englisch)

The thesis focuses on the development and history of water towers in German speaking countries, differences in architectural styles and structural solutions. The importance of the water tower as a symbol for technical development and architectural history of water supply is uncontested, but this building type is more than other historic monuments in danger of decay because water towers have lost their purpose in our modern world. Many water towers built in the 19th and 20th centuries were torn down because the maintenance costs were too high or the premises were needed for other, modern buildings. I chose different concepts to revitalise water towers that take into consideration aspects of preserving monuments and historic buildings and thus saved the water towers from demolition. The theories of industrial archeology and the preservation of monuments and historic buildings are the basis for my revitalisation concept of the water tower of the city of Amstetten. This water tower - built in 1908 - lost its purpose and function when the railway changed from water to electricity in the years 1951/1952. Since this year, the water tower has not been used for any other purpose. In the course of the revitalisation the water tower is to be used as event venue. The upper part of the tower is reserved for gastronomic purposes, e.g. a cocktail bar or a restaurant. After the modification the water tower can be used by the public, which helps to prevent it from further decay.