Bibliographic Metadata

Title
GARAGE - Stiefschwester des Einfamilienhauses : eine Gegenüberstellung von Wien und Los Angeles / von Lucia Pimminger
Additional Titles
GARAGE - Stepsister of the Single Family House
AuthorPimminger, Lucia
CensorLehner, Erich
Published2011
Description147 S. : zahlr. Ill., Kt.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Annotation
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Garage / Einfamilienhaus / vernakuläre Architektur / Garagenarchitektur
Keywords (EN)garage / single family house / vernacular architecture / architecture of garages
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-37844 Persistent Identifier (URN)
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GARAGE - Stiefschwester des Einfamilienhauses [6.14 mb]
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Abstract (German)

Die fachspezifisch-architektonische Sichtweise lässt die Garage häufig als unscheinbare "Stiefschwester" des Einfamilienhauses erscheinen. Dies hat zur Folge, dass die Garage als Forschungsgegenstand der Architektur bislang eher vernachlässigt wurde. Im Verhältnis zum Wohnhaus ist die Garagengröße in den letzten Jahrzehnten beträchtlich angestiegen, da die durchschnittliche Familie zwei oder mehrere Autos besitzt. Dies hängt mit der zunehmenden Bedeutung des privaten Automobils zusammen. Private PKWs werden nicht selten mit geradezu liebevoller Hingabe gehegt und gepflegt. Die Garage könnte hier als Ausdruck der zweiten Hülle des so wichtigen Privatautos gedeutet werden, besonders wenn man Gestaltung und Ausschmückung derselben genauer betrachtet.

Gleichzeitig ist jedoch die Garage auch ein Ort des Übergangs, ein Zwischenlager. Das Auto wird vorübergehend geparkt, während es nicht benutzt wird, und auch andere Dinge, über deren endgültige Bestimmung noch kein Urteil gefällt wurde werden in der Garage zwischengelagert.

Daher ist die Position der Garage zum und die Verbindung mit dem Wohnhaus ein besonderer Schwerpunkt dieser Forschungsarbeit.

Schließlich unterliegt die Garage auch diversen Nutzungs- und Funktionsänderungen, wie dies unter anderem aus diversen US-amerikanischen TV-Serien bekannt ist. So wird aus der Hülle der privaten Mobilität ein Partyraum für Teenager, ein Hobbyraum für den Heimwerker, ein quasi verlängertes Football-Stadion mit Breitbild-TV oder auch nur eine Abstellkammer für altes Gerümpel.

All diese Entwicklungen nehmen in den USA ihren Ausgang, wirken aber zusehends auch auf die europäischen Gesellschaften und deren Raumprägungen ein.

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