Titelaufnahme

Titel
Flexibler Schulbau - Umbau Gymnasium Völkermarkt / von Christian Kühn
VerfasserLitzlbauer, Günther
Begutachter / BegutachterinKühn, Christian
Erschienen2011
Umfang185 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzKB2011 12
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Schulbau, Flexibilität, Uhl
Schlagwörter (EN)School Building, flexible, Uhl
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-37774 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Flexibler Schulbau - Umbau Gymnasium Völkermarkt [31.64 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Schule, das Schulwesen in seiner Gesamtheit, ist ein gesellschaftliches Dauerthema welches jeden Österreicher betrifft. Jeder hat so seine Erfahrungen in der Schule gemacht und kann Anekdoten aus seiner Schulzeit erzählen. Die Politiker in allen Ebenen des österreichischen Staates fordern fast schon jährlich eine große Bildungsreform und das beinahe seit 50. Jahren.

In meiner Diplomarbeit versuche ich das Thema Schulbau und im speziellen die Flexibilität im Schulbau am Beispiel des Gymnasiums in Völkermarkt näher zu beleuchten.

Die ersten drei Kapitel beschäftigen sich mit dem aktuellen Stand der österreichischen Schulbaudiskussion und dessen geschichtlicher Entwicklung. Wie kam es zur Teilung in Gymnasien und Hauptschulen und welche Gesetze und Strukturreformen gab es in der österreichischen Bildungsgeschichte. Die Entwicklung der Schulbauten wurde natürlich vom gesellschaftlichen Fortschritt stark beeinflusst. Wie verlief die Entwicklung der Schulgebäude und wie sind die aktuellen Schulbauten im historischen Kontext einzuordnen? Aber nicht nur die Schüler veränderten sich, sondern auch das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer und zu deren Lernumgebung. Vom Disziplinierungsraum zur Lernlandschaft scheint es auch heute noch ein weiter Weg zu sein.

Friedrich Achleitner beschrieb das Gymnasium in Völkermarkt als einen radikalen Versuch ein Gebäude als variables und flexibles räumliches Gerät zu entwickeln. Welche Einflüsse Ende der 1960iger Jahre wirkten auf den Entwurf von O. Uhl und H. Thurner? Die unterschiedlichen Denkansätze jener Zeit versuche ich in Kapitel 4 darzustellen.

Die strukturelle Offenheit des Entwurfes aus dem Jahr 1974 ließ einen Reihe von Umbauten in der Schule zu, die aus meiner Sicht aber zu keinen wesentlichen Verbesserungen führten.

Die Recherche im Archiv von Ottokar Uhl, das vom AZW verwaltet wird, brachte einige interessante Aspekte der Vorentwurfsplanung zu tage, welche in Kapitel fünf beschrieben werden.

Mein Entwurf im abschließenden Kapitel zeigt schließlich mögliche Varianten am bestehenden Gebäude, wie man mit dem Thema Flexibilität umgehen kann. Einerseits drei am Bestand orientierte Entwürfe zu mehr Offenheit im Schulgebäude. Andererseits ein völlig freier Grundriss ohne Wände und Türen, der nur durch Textilien in Zonen geteilt werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

The school, the school system as a whole, is a social issue which concerns every Austrian. Everyone has had experience in school and can tell anecdotes from his school days. The politicians in all levels of the Austrian state require almost every year a great educational reform.

In my thesis I try to issue school construction and in particular the flexibility in school building on the example of the high school in Völkermarkt.

The first three chapters deal with the current state of the Austrian school construction debate and its historical development. What laws and structural reforms determined the Austrian history of education. The development of school buildings was of course strongly influenced by social progresses. How was the development of school buildings and how are the current school buildings classified in the historical context? But not only the students are changing, but also the relationship between students and teachers and their learning environment. From the discipline area to the learning landscape, it seems still a long way off to go. Friedrich Achleitner described the school in Völkermarkt as a radical attempt to develop a building as a spatial variable and flexible device.

What influences worked on the design of O. Uhl and H. Thurner during the end of the 1960ies? In chapter four I try to present the different approaches of that time. The structural openness of the design in 1974 allowed a number of modifications in the school, which did not result in significant improvements. The search in the archives of Ottokar Uhl, which is managed by AZW, brought some interesting aspects of the preliminary planning which are described in chapter five. My design in the last chapter finally shows possible alternatives to the existing building and how to deal with the issue of flexibility. On the one hand, three stock-oriented designs to be more open in the school building. On the other hand, a completely open floor plan without walls and doors that can be shared only by textiles into zones.