Titelaufnahme

Titel
Selective sequential cross-coupling reactions on Imidazole towards Neurodazine and analogs / von Lisa-Maria Rečnik
Verfasser / Verfasserin Rečnik, Lisa-Maria
Begutachter / BegutachterinMihovilovic, Marko ; Schnürch, Michael
Erschienen2011
Umfang92 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Suzuki-Miyaura Kreuzkupplung / Imidazol / Neurodazine / Ein-Topf-Verfahren
Schlagwörter (EN)Suzuki-Miyaura cross-coupling / imidazole / Neurodazine / one-pot reaction
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-42037 Persistent Identifier (URN)
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Selective sequential cross-coupling reactions on Imidazole towards Neurodazine and analogs [1.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war die Entwicklung eines vielseitig anwendbaren Syntheseprotokolls von 2,4,5-triarylierten Imidazolen ausgehend von dem einfach erhältlichen Tribromimidazol unter Einsatz von Suzuki-Miyaura Kreuzkupplungsreaktionen. Die dargelegte Synthesesequenz nutzt Tribromimidazol als Ausgangsmaterial, wobei drei verschiedene orthogonale Schutzgruppen am Stickstoff untersucht wurden, um diese Reaktionen am Imidazol durchführen zu können.

Als erster Schritt wurde eine (Hetero)Arylboronsäure in die 2-Position des Imidazols gekuppelt um N-geschützte 2-Aryl-4,5-dibromoimidazole zu erhalten; die Regioselektivität dieses Schrittes ist konsistent mit der generellen Reaktivität des heterocyclischen Systems.

Die nachfolgende Kreuzkupplung in 5-Position des Imidazols konnte nicht selektiv durchgeführt werde, trotz eines ausführlichen Screenings verschiedener Konditionen, was in krassem Gegensatz zu Vorstudien an entsprechenden Thiazolen steht. Daher wurde die Kreuzkupplung in 4- und 5-Position des Imidazols gleichzeitig ausgeführt.

Mit diesem Protokoll wurde auch die Vorstufe von Neurodazin, für welches zelldifferenzierende Eigenschaften hinsichtlich neurogener Aktivität berichtet wurden, hergestellt und mittels drei weiterer Stufen eine neue Syntheseroute zu diesem Zielprodukt eröffnet werden.

Schließlich konnte die Kupplungsstrategie in ein generelles Ein-Topf-Verfahren zur Herstellung von 2,4,5-triarylierten Imidazolen ausgeweitet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this diploma thesis was to develop a facile protocol for the synthesis of 2,4,5-triarylated imidazoles from easily available tribromoimidazole using a Suzuki-Miyaura cross-coupling method.

Initially, tribromoimidazole had to be protected for the cross-coupling reactions, and three different and orthogonal N-protecting groups were investigated.

In the first step, a (hetero)arylboronic acid was coupled in 2-position of the imidazole, in line with the general reactivity at this heterocyclic system, to obtain N-protected 2-aryl-4,5-dibromoimidazole.

The subsequent selective cross-coupling in 5-position could not be achieved even after an elaborate screening of reaction conditions; this is in marked contrast to the previously investigated thiazole system.

Consequently, the cross-coupling in 4- and 5-position of imidazole was performed simultaneously.

With this protocol, the precursor for Neurodazine, a molecule with reported properties as cell-differentiation promoter for neurogenesis, was synthesized and a novel total synthesis of the target compound could be established within 3 follow-up steps.

Furthermore, a one-pot protocol was developed for the synthesis of 2,4,5-triarylated imidazoles.

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